Vom einfachen Taster zum intelligenten System — wir planen, programmieren und integrieren.
Licht, Beschattung, Heizung, Lüftung — in einem automatisierten Gebäude arbeiten alle Systeme zusammen. Nicht nebeneinander, sondern miteinander. Wir planen die Automation von Anfang an als Teil der Elektroinstallation, programmieren die Logik und integrieren alle Gewerke in ein steuerbares System.
Ob KNX im Neubau oder smarte Nachrüstung im Bestand — wir setzen auf offene, herstellerunabhängige Standards. Kein geschlossenes Ökosystem, keine Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter. Technik die in 20 Jahren noch funktioniert und erweiterbar ist.
Das Rückgrat jeder Gebäudeautomation. Ein Buskabel verbindet Sensoren, Aktoren und Bediengeräte zu einem intelligenten Netzwerk. Wir planen die Topologie, verlegen die Busleitung und programmieren die Logik — herstellerunabhängig nach KNX-Standard.
Jede Unterverteilung wird individuell nach den Anforderungen des Gebäudes geplant. Wir setzen auf hochwertige Komponenten, saubere Kabelbelegung und normgerechte Dokumentation. Ob Einfamilienhaus oder Gewerbeobjekt — die Verteilung ist so dimensioniert, dass nachträgliche Stromkreise, Smart-Home-Module oder Ladeinfrastruktur problemlos ergänzt werden können.
Die drei Kernfunktionen der Gebäudeautomation. Lichtszenen per Tastendruck, Jalousien die auf Sonnenstand und Wind reagieren, Raumtemperatur die sich automatisch regelt. Einzeln sinnvoll, zusammen ein System das mitdenkt.
Bei Sanierungen prüfen wir zuerst den Ist-Zustand deiner gesamten Elektroanlage. Dann erstellen wir ein Konzept, das moderne Anforderungen wie Überspannungsschutz, FI-Schutzschalter und ausreichend Stromkreise berücksichtigt. Wir arbeiten staubarm und koordinieren mit anderen Gewerken, damit der Ablauf für dich reibungslos bleibt.
Kein Buskabel in der Wand? Kein Problem. Funkbasierte Systeme und Retrofit-Lösungen ermöglichen Automation auch im Bestand — ohne Wände aufzureißen. Wir zeigen dir was nachträglich geht und wo die Grenzen sind.
Jede Unterverteilung wird individuell nach den Anforderungen des Gebäudes geplant. Wir setzen auf hochwertige Komponenten, saubere Kabelbelegung und normgerechte Dokumentation. Ob Einfamilienhaus oder Gewerbeobjekt — die Verteilung ist so dimensioniert, dass nachträgliche Stromkreise, Smart-Home-Module oder Ladeinfrastruktur problemlos ergänzt werden können.
Touchpanel an der Wand, App am Handy, Sprachsteuerung — wie du dein Gebäude bedienst, ist Geschmackssache. Was im Hintergrund läuft, ist Technik. Wir richten die Visualisierung ein und sorgen dafür, dass alles zusammenspielt.
Andere Anforderungen als privat: Zeitprogramme für ganze Stockwerke, Einzelraumregelung, Anbindung an Lüftung und Klima, Energiemonitoring und Zutrittskontrolle. Wir planen Automationslösungen die zum Betrieb passen.
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Das Rückgrat der intelligenten Gebäudetechnik.
Die drei Kernfunktionen — einzeln sinnvoll, zusammen ein System.
Automation im Bestand — ohne Wände aufzureißen.
Dein Gebäude auf einen Blick — am Panel, am Handy, per Sprache.
Effizienz, Betriebskosten, Skalierbarkeit — andere Anforderungen als privat.
KNX ist ein offener, weltweit genormter Standard für Gebäudeautomation. Ein Buskabel verbindet Sensoren, Aktoren und Bediengeräte zu einem intelligenten Netzwerk — herstellerunabhängig, erweiterbar und zukunftssicher. Wir planen die Topologie, verlegen die Busleitung und programmieren die Logik über die Engineering Tool Software (ETS)
Die Programmierung ist nicht an uns gebunden. Jeder zertifizierte KNX-Partner kann die Anlage auslesen, anpassen und erweitern. Über 700 Hersteller produzieren kompatible Geräte — das bedeutet Unabhängigkeit auf Jahrzehnte. Wir setzen auf saubere Topologie und lückenlose Dokumentation, damit die Anlage auch in 20 Jahren noch verstanden und erweitert werden kann.

Neben der normalen Stromleitung liegt bei einer KNX-Installation ein dünnes grünes Kabel — die Busleitung. Über dieses Kabel schicken Taster, Sensoren und Aktoren Nachrichten aneinander. Wenn du einen Taster drückst, schaltet nicht mehr der Schalter direkt das Licht — sondern er schickt eine Nachricht an einen Aktor im Verteiler, und der schaltet das Licht.
Das klingt nach einem Umweg. Aber genau dieser Umweg macht den Unterschied. Denn was der Taster auslöst, ist nicht fest verdrahtet, sondern programmiert. Heute schaltet er das Licht. Morgen fährt er die Jalousie. Übermorgen macht er beides gleichzeitig. Ohne ein einziges Kabel umzuklemmen.
KNX ist kein Produkt einer einzelnen Firma. Es ist ein offener, weltweit genormter Standard für Gebäudeautomation. Geräte verschiedener Hersteller sprechen dieselbe Sprache und arbeiten in derselben Anlage zusammen. Das bedeutet: du bist nicht an einen Anbieter gebunden. Wenn dein Elektrotechniker in zehn Jahren nicht mehr verfügbar ist, kann jeder andere zertifizierte KNX-Partner die Anlage auslesen, anpassen und erweitern. Die Programmierung ist nicht verschlüsselt und nicht an eine Firma gekettet.
Nein. Ein KNX-System funktioniert eigenständig — die Logik läuft in den Geräten selbst. Du brauchst keine App um das Licht einzuschalten und keinen Server damit die Jalousie auf Wind reagiert. Alles was programmiert ist, läuft lokal über die Busleitung. Eine App oder ein Touchpanel sind Ergänzungen für mehr Komfort — aber keine Voraussetzung. Und falls du sie willst, laufen sie über einen lokalen Server in deinem Verteiler, nicht über eine Cloud irgendwo anders.

Wir erklären dir das System und zeigen dir was in deinem Fall Sinn macht — ohne Verkaufsdruck.
Die Planung beginnt mit einer einfachen Frage: Was willst du steuern? Aus deiner Antwort wird ein Raumbuch, aus dem Raumbuch eine Funktionsliste, aus der Funktionsliste ein Elektroplan mit Aktoren, Sensoren, Tastern und Leitungswegen.
Der Baustromverteiler ist die erste elektrische Anlage auf deiner Baustelle. Wir beantragen den Netzanschluss beim Energieversorger, stellen den Verteiler auf und sorgen dafür, dass alle Gewerke vom ersten Tag an sicher arbeiten können. Absicherung, FI-Schutz und Erdung sind dabei Pflicht — nicht optional.
Ein KNX-System ist in Linien organisiert. Eine Linie ist ein Abschnitt der Busleitung mit einer eigenen Spannungsversorgung. Mehrere Linien werden über Linienkoppler zu einem Bereich zusammengefasst, mehrere Bereiche über Bereichskoppler zum Gesamtsystem. Für ein Einfamilienhaus reicht oft eine einzelne Linie. Bei größeren Gebäuden sorgt die Aufteilung in Linien und Bereiche dafür, dass ein Fehler in einem Abschnitt nicht das gesamte System lahmlegt. Die Topologie wird in der Planungsphase festgelegt — und sie bestimmt, wie viele Kabel wo laufen und wie viel Platz im Verteiler gebraucht wird.
Dann ist kein Platz mehr für zusätzliche Aktoren — und jede Erweiterung wird zum Problem. Ein Schaltaktor für acht Kanäle, ein Jalousieaktor für vier Kanäle, ein Dimmaktor, eine Busspannungsversorgung, ein IP-Gateway — das braucht Platz. Und Reserveplätze für später. Bei einer konventionellen Installation reicht ein kompakter Verteiler. Bei KNX muss er deutlich größer geplant werden, weil die Intelligenz nicht im Schalter sitzt, sondern im Verteiler. Wir dimensionieren den Verteiler von Anfang an mit Reserven — damit in drei Jahren nicht der ganze Schrank getauscht werden muss.

Wir steigen früh ein und sorgen dafür, dass die Automation von Anfang an mitgeplant wird.
Die ETS — Engineering Tool Software — ist das zentrale Programm für jede KNX-Anlage. Hier wird festgelegt welcher Taster welchen Aktor anspricht, welche Szene welche Geräte zusammenfasst und welche Logik im Hintergrund läuft. Alles was dein Gebäude automatisch tun soll, wird in der ETS konfiguriert.
Für dich als Bauherr heißt das: Wenn du willst, dass der Taster im Flur statt Licht die Jalousie steuert, passiert das in der Software — nicht an der Wand. Kein Kabel umklemmen, kein Schlitz aufstemmen, kein Elektriker der drei Stunden im Verteiler steht. Eine Umprogrammierung dauert oft nur Minuten.
Die Programmierung passiert am Schreibtisch, nicht auf der Baustelle. Auf Basis der Funktionsliste — was soll wo wie gesteuert werden — wird das ETS-Projekt erstellt. Jeder Aktor bekommt seine Parameter, jeder Sensor seine Zuordnung, jede Verknüpfung ihre Logik. Vor Ort wird die fertige Datei über die Busleitung auf die Geräte geladen. Dann wird getestet: funktioniert jeder Taster, reagiert jeder Sensor, laufen die Szenen wie gewünscht? Feinjustierung passiert direkt vor Ort — Dimmwerte anpassen, Zeitprogramme einstellen, Schwellwerte korrigieren.
Nichts. Du übergibst die ETS-Projektdatei an den neuen Partner, und der sieht die komplette Konfiguration deiner Anlage — jede Verknüpfung, jeden Parameter, jede Logik. KNX ist ein offener Standard, die ETS ist das gemeinsame Werkzeug aller zertifizierten Partner. Es gibt keinen verschlüsselten Code und keine herstellerspezifische Software die nur ein bestimmter Betrieb lesen kann. Genau das unterscheidet KNX von geschlossenen Systemen.

Ob Erstprogrammierung oder Umprogrammierung einer bestehenden Anlage — wir machen das.
In einer KNX-Anlage gibt es eine klare Aufgabenteilung. Aktoren sitzen im Verteiler auf der Hutschiene — sie schalten Licht, dimmen, fahren Jalousien und regeln Heizungsventile. Sensoren und Taster sitzen im Raum — sie messen, erkennen und melden. Dazwischen läuft das Buskabel und überträgt die Befehle.
Das Zusammenspiel ist einfach: Der Präsenzmelder im Raum erkennt Bewegung und schickt eine Nachricht über den Bus. Der Schaltaktor im Verteiler empfängt die Nachricht und schaltet das Licht. Was dazwischen passiert — welche Logik, welche Bedingungen, welche Szene — wird in der ETS programmiert.
Sensoren sind die Sinne deines Gebäudes. Ein Präsenzmelder erkennt ob jemand im Raum ist. Ein Helligkeitssensor misst wie viel Tageslicht durch die Fenster kommt. Ein Temperaturfühler liefert den Istwert für die Raumregelung. Eine Wetterstation auf dem Dach meldet Wind, Regen und Sonneneinstrahlung. Fensterkontakte registrieren ob ein Fenster offen oder geschlossen ist. All diese Daten fließen in die Logik ein — ohne Sensoren kann die Automation nicht reagieren, sondern nur manuell ausgeführte Befehle umsetzen.
Ein klassischer Schalter ist direkt mit der Lampe verdrahtet — er schließt oder öffnet einen Stromkreis. Ein KNX-Taster macht das nicht. Er schickt einen Befehl über die Busleitung an einen Aktor, und der Aktor schaltet. Was der Taster auslöst, ist nicht fest verdrahtet, sondern programmiert. Derselbe Taster kann heute Licht schalten, morgen eine Szene aufrufen und übermorgen die Jalousie fahren — ohne dass ein Kabel verändert wird. Eine Taste kann sogar mehrere Funktionen haben: kurz drücken schaltet das Licht, lang drücken dimmt, doppelt drücken ruft eine Szene auf.

Wir erstellen dir eine Funktionsliste und planen die Hardware passend zu deiner Nutzung.
Heute steuerst du Licht und Jalousien. In drei Jahren kommt eine PV-Anlage dazu, das Dachgeschoss wird ausgebaut, die Garage bekommt eine Ladestation. Bei KNX heißt das: neue Geräte ergänzen, in der ETS einbinden, programmieren — fertig. Kein Systemwechsel, keine neue Zentrale, kein Neuanfang. Das bestehende System läuft weiter, die neuen Geräte fügen sich ein.
Genau dafür ist ein offener Standard gemacht. Du erweiterst nicht gegen das System, sondern mit ihm. Und du bist dabei weder an uns noch an einen bestimmten Hersteller gebunden — jeder zertifizierte KNX-Partner kann die Erweiterung übernehmen.
Der Jalousieaktor von Hersteller A ist defekt? Ein kompatibles Gerät von Hersteller B passt auf dieselbe Hutschiene und spricht dieselbe Sprache. Kein Auslaufmodell-Problem, keine Sonderbestellung, keine Wartezeit auf ein Ersatzteil das nur eine Firma produziert. Das ist der Vorteil eines offenen Standards: die Geräte sind normiert, die Kommunikation ist standardisiert, die Auswahl ist groß. Bei geschlossenen Systemen sieht das anders aus — wenn der Hersteller ein Produkt einstellt oder vom Markt verschwindet, stehst du mit einer Anlage da die niemand mehr erweitern oder reparieren kann.
Bei einem geschlossenen System kaufst du nicht nur Geräte, sondern bindest dich an ein Ökosystem. Programmierung, Ersatzteile, Erweiterungen, Support — alles läuft über einen Anbieter. Solange der Anbieter existiert und das Produkt weiterführt, funktioniert das. Wenn nicht, hast du ein Problem. Bei KNX ist das Gegenteil der Fall: die Programmierung ist offen, die Geräte sind austauschbar, der Partner ist wechselbar. Die Intelligenz steckt nicht in einer proprietären Blackbox, sondern in einem standardisierten System das dir gehört.

Wir prüfen deine Anlage und zeigen dir welche Erweiterungen möglich sind — egal wer die Erstinstallation gemacht hat.
Lichtszenen per Tastendruck, Jalousien die auf Sonnenstand und Wind reagieren, Raumtemperatur die sich automatisch regelt. In einem automatisierten Gebäude arbeiten diese drei Funktionen nicht nebeneinander, sondern miteinander — gesteuert über Logiken, Zeitprogramme und Sensoren.
Ein Präsenzmelder erkennt ob jemand im Raum ist und steuert gleichzeitig Licht, Beschattung und Heizung. Eine Wetterstation auf dem Dach schützt die Jalousien bei Sturm automatisch. Szenen fassen mehrere Aktionen in einen Tastendruck zusammen — Kino, Arbeiten, Schlafen. Einmal programmiert, immer aktiv, jederzeit anpassbar.

Licht dimmt auf 30%, Jalousien fahren runter, Heizung regelt auf Wohlfühltemperatur — alles gleichzeitig, alles mit einem Tastendruck. Das ist eine Szene. Kein Herumlaufen von Schalter zu Schalter, kein Vergessen, kein Nachregeln. Eine Szene fasst beliebig viele Aktionen in einen einzigen Befehl zusammen.
Und Szenen können mehr als nur Licht. Sie steuern alles was an der Automation hängt — Beleuchtung, Beschattung, Heizung, Lüftung, Steckdosen. Alles was einen Aktor hat, kann Teil einer Szene sein.
zenen sind mehr als gespeicherte Zustände — sie können auf Bedingungen reagieren. Ein Präsenzmelder im Flur erkennt nachts Bewegung und schaltet ein gedimmtes Orientierungslicht statt der vollen Deckenbeleuchtung. Die Szene "Kochen" schaltet die Arbeitsflächenbeleuchtung auf volle Helligkeit und dimmt das Esstischlicht gleichzeitig runter. Wenn das letzte Fenster geschlossen wird, aktiviert sich die Abwesenheitsszene und fährt alles herunter was nicht laufen muss. Die Logik dahinter wird einmal programmiert — danach reagiert das Gebäude selbständig auf das was passiert, nicht auf das was du am Taster drückst.
Kannst du. Jeder Aktor lässt sich auch einzeln bedienen — Licht hier, Jalousie dort, Heizung extra. Szenen fassen das zusammen. Der Unterschied ist Komfort, Geschwindigkeit und Konsistenz. Wenn du jeden Abend das gleiche Licht, die gleiche Beschattung und die gleiche Temperatur willst, definierst du es einmal als Szene und rufst es danach immer gleich ab. Kein Vergessen, kein Nachjustieren, kein Unterschied ob du es bedienst oder jemand anderes.

Wir definieren die Szenen gemeinsam mit dir — passend zu deinem Alltag und deiner Nutzung.
Automatische Beschattung heißt nicht einfach rauf und runter nach Uhrzeit. Die Lamellen folgen dem Sonnenstand, schützen vor Blendung am Arbeitsplatz und lassen trotzdem Tageslicht rein. Im Sommer fährt die Jalousie rechtzeitig runter bevor sich der Raum aufheizt — bei Neubauten reicht das oft, um auf eine Klimaanlage komplett zu verzichten.
Auf der anderen Seite steht das Raumklima. Einzelraumregelung bedeutet: jeder Raum hat seine eigene Solltemperatur. Das Schlafzimmer kühler, das Bad morgens warm, das Büro nur unter der Woche. Beschattung und Raumklima gehören zusammen — weil die Jalousie mitbestimmt, wie viel Energie die Heizung oder Kühlung braucht.
Beschattung wirkt wie eine passive Klimaanlage. Ein Raum mit Südverglasung kann sich im Sommer innerhalb einer Stunde um mehrere Grad aufheizen. Wer die Jalousien rechtzeitig runterfährt — bevor die Sonne voll auf die Scheibe trifft — hält die Raumtemperatur niedrig ohne aktiv zu kühlen. Die Automation erledigt das automatisch, basierend auf Sonnenstand, Außentemperatur und Himmelsrichtung. Du merkst es nicht — aber dein Energieverbrauch schon.
Weil ein offenes Fenster die Heizungsregelung komplett aushebelt. Der Raum wird kalt, der Temperaturfühler meldet Abweichung, die Heizung dreht auf — und heizt ins Freie. Ein Fensterkontakt meldet dem System dass das Fenster offen ist und die Heizung regelt automatisch runter. Wenn das Fenster wieder geschlossen wird, läuft die Regelung normal weiter. Dasselbe gilt für die Kühlung im Sommer. Einfache Logik, großer Effekt — und eine Verknüpfung die in jedem automatisierten Gebäude vorhanden sein sollte.

Wir planen die Steuerung passend zu deinem Gebäude — Himmelsrichtung, Verglasung und Nutzung eingerechnet.
Drei Steuerungen die unabhängig voneinander laufen sind nicht dasselbe wie ein System. Wenn deine Beleuchtung nicht weiß dass die Jalousie gerade genug Tageslicht reinlässt, brennt sie umsonst. Wenn die Heizung nicht weiß dass in zehn Minuten eine Szene den Raum in Absenkbetrieb schickt, heizt sie umsonst. Einzelne Gewerke die für sich funktionieren, verschwenden Energie und widersprechen sich — ohne dass du es merkst.
Gewerkeübergreifend heißt: Licht, Beschattung, Heizung, Lüftung und Sicherheit sprechen dieselbe Sprache und reagieren aufeinander. Nicht drei getrennte Apps, nicht drei getrennte Steuerungen, sondern eine Logik für das gesamte Gebäude. Das ist der eigentliche Vorteil der Gebäudeautomation — nicht das einzelne Gerät, sondern das Zusammenspiel.
Zwei Momente zeigen am besten was Zusammenspiel bedeutet: Ankommen und Verlassen. Du kommst nach Hause — Licht geht an, Heizung regelt hoch, Jalousien fahren in die Abendposition. Du gehst — ein Taster neben der Tür: alles Licht aus, Heizung auf Absenkbetrieb, Jalousien in Schutzposition, Steckdosen die nicht laufen müssen stromlos. Ein Befehl betrifft jedes System im Gebäude gleichzeitig. Das funktioniert nur wenn alle Gewerke im selben System hängen — nicht wenn Licht über App A, Heizung über App B und Jalousien über App C laufen.
Rauchmelder löst aus — Licht auf volle Helligkeit in allen Fluchtwegen, Jalousien hoch, Türverriegelung öffnet. Das passiert automatisch und sofort, egal welche Szene gerade aktiv ist. Dasselbe Prinzip gilt für Wetter: Sturm überschreibt jede manuelle Jalousieposition. Und es gilt für Jahreszeiten: im Winter lässt die Beschattung die Sonne bewusst rein um Heizenergie zu sparen, im Sommer hält sie die Sonne draußen um Überhitzung zu vermeiden. Dasselbe Gebäude, komplett andere Logik — automatisch umgeschaltet je nach Bedingung. Das ist kein Komfort-Feature, das ist die eigentliche Aufgabe der Automation.

Wir planen die gewerkeübergreifende Logik für dein Gebäude — von der Szene bis zur Priorität.
DALI steht für Digital Addressable Lighting Interface — ein standardisiertes Protokoll speziell für die Lichtsteuerung. Jede Leuchte bekommt eine eigene Adresse und kann individuell angesteuert werden: dimmen, schalten, Gruppenzuordnung, Statusabfrage. Während KNX das gesamte Gebäude steuert, konzentriert sich DALI ausschließlich auf die Beleuchtung — und ist genau dafür gemacht.
DALI ist heute der Standard in der professionellen Lichtsteuerung — vom Bürogebäude bis zum Einfamilienhaus. Der Grund ist einfach: es ist digital, adressierbar, flexibel und von allen großen Leuchtmittelherstellern unterstützt. Wer Licht ernsthaft steuern will — nicht nur ein/aus und ein bisschen dimmen — kommt an DALI kaum vorbei.
Was DALI von konventionellem Dimmen unterscheidet: Bei einem Phasendimmer steuerst du eine Leuchte über einen Kanal — lauter oder leiser, mehr geht nicht. Bei DALI hat jede Leuchte eine eigene Adresse. Du kannst sie einzeln dimmen, in Gruppen zusammenfassen, Szenen zuweisen und jederzeit umgruppieren — alles in der Software, nicht an der Verdrahtung. Und DALI meldet zurück: brennt die Leuchte, ist das Leuchtmittel defekt, auf welchem Dimmwert steht sie gerade. Bei einer konventionellen Installation weißt du das nicht — du siehst es erst wenn du in den Raum gehst.
KNX kann dimmen — über Dimmaktoren im Verteiler. Aber KNX ist ein Gebäudeautomationsprotokoll, kein Lichtprotokoll. DALI ist speziell für Beleuchtung entwickelt und bietet Funktionen die KNX nativ nicht hat: einzelne Adressierung jeder Leuchte, Gruppenbildung ohne Umverdrahtung, Statusrückmeldung pro Leuchte und eine feinere Dimmkurve. Über ein DALI-Gateway im Verteiler werden beide Systeme verbunden — KNX gibt den Befehl, DALI setzt ihn am Licht um. Zwei Protokolle, jedes in seinem Bereich stark, zusammen ein sauberes System.

Wir planen DALI-Anlagen für Wohnbau und Gewerbe — von der Einzelleuchte bis zur gewerkeübergreifenden Szene.
Jede automatische Aktion braucht einen Auslöser — einen Sensor der misst was gerade passiert. Ohne Windsensor kein Sturmschutz für die Jalousien. Ohne Helligkeitssensor keine tageslichtabhängige Beleuchtung. Ohne Temperaturfühler keine Einzelraumregelung. Sensoren liefern die Fakten, die Logik entscheidet was damit passiert.
Die wichtigste Datenquelle sitzt auf dem Dach: die Wetterstation. Sie misst Windgeschwindigkeit, Regen, Sonneneinstrahlung und Außentemperatur — und liefert diese Werte direkt an die Gebäudesteuerung. Ohne sie basiert die Automation auf Zeitprogrammen und Vermutungen statt auf dem was tatsächlich draußen passiert.
Eine Wetterstation fasst mehrere Sensoren in einem Gerät zusammen. Typisch sind Windmessung, Regensensor, Helligkeitsmessung nach Himmelsrichtung und Außentemperatur. Die gemessenen Werte werden über den Bus an die Steuerung gesendet — und lösen dort Aktionen aus. Wind über einem definierten Grenzwert fährt die Jalousien in Schutzposition. Regen schließt das Dachfenster. Sonneneinstrahlung ab einem bestimmten Wert aktiviert die Beschattung auf der betroffenen Fassadenseite. Alles regelbasiert, alles automatisch, alles abhängig von den Daten die der Sensor gerade liefert.
Das hängt davon ab welcher Sensor betroffen ist und wie die Logik programmiert ist. Beim Sturmschutz zum Beispiel: Wenn der Windsensor ausfällt oder kein Signal liefert, lässt sich die Jalousie gar nicht erst herunterfahren — weil die Steuerung nicht sicher weiß ob draußen gerade Sturm ist. Die Anlage sperrt die Funktion bis der Sensor wieder meldet. Das ist kein Fehler, das ist Absicht. Lieber eine Jalousie die oben bleibt als eine die bei Sturm unten hängt und beschädigt wird. Wir setzen auf Komponenten die für den Außeneinsatz gemacht sind — witterungsbeständig, wartungsarm und mit langer Lebensdauer. Und bei kritischen Funktionen programmieren wir die Logik so, dass die Anlage im Zweifel auf der sicheren Seite reagiert.

Wir planen Sensorpositionen und Wetterstationstyp passend zu deinem Gebäude und deiner Automation.
Kein Buskabel in der Wand heißt nicht keine Automation. Funkbasierte Systeme, Retrofit-Aktoren hinter bestehenden Schaltern und Bridge-Systeme die verschiedene Protokolle zusammenführen — die Möglichkeiten der Nachrüstung sind größer als viele denken.
Der Kompromiss gegenüber einer kabelgebundenen Lösung liegt in der Reichweite und der Anzahl der Geräte. Für viele Anwendungen reicht Funk vollkommen — einzelne Räume steuern, Lichtszenen nachrüsten, Heizungsventile automatisieren. Für ein komplett automatisiertes Gebäude empfehlen wir eine kabelgebundene Basis. Wir beraten ehrlich, was im Bestand Sinn macht und wo das Budget besser in eine saubere Grundinstallation fließt.

Funk ist flexibel: keine Schlitze, keine Bauarbeiten, schnell installiert. Kabel ist zuverlässig: kein Funkschatten, keine Batterien, keine Interferenzen, keine Verbindungsabbrüche. Beides hat seine Berechtigung — aber nicht in jeder Situation. In einem bestehenden Gebäude wo keine Steuerleitungen in den Wänd sind, kann Funk die einzige praktikable Lösung sein. In einem Neubau gibt es keinen Grund auf Funk zu setzen, wenn man die Chance hat es gleich richtig mit Kabel zu machen.
Der entscheidende Unterschied: ein kabelgebundenes System wie KNX kommuniziert über eine physische Leitung. Die Verbindung steht oder sie steht nicht — da gibt es seltenst ein Dazwischen. Bei Funk kann eine Verbindung aus verschiedenen Gründen vorübergehend abreißen und sich erst nach Minuten wieder aufbauen. Im Alltag heißt das: du drückst den Taster und nichts passiert. Nicht oft, aber kann vorkommen.
Drei Funk-Taster im Wohnzimmer funktionieren problemlos. Aber mit steigender Geräteanzahl steigt auch die Belastung des Funknetzes — und da wird es herstellerabhängig. Jedes System hat eigene Grenzen bei der maximalen Teilnehmeranzahl, eigene Protokolle, eigene Reichweiten. Was bei einem Hersteller mit 30 Geräten stabil läuft, kann bei einem anderen ab 20 Geräten Probleme machen. Dazu kommt: die Bausubstanz bestimmt mit ob Funk überhaupt zuverlässig funktioniert. Stahlbeton dämpft das Signal deutlich stärker als Holzständerwände. Dicke Altbaumauern können einzelne Räume komplett abschneiden. Die Lösung ist dann oft, zusätzliche Repeater einzubauen — was die Kosten erhöht, die Komplexität steigert und weitere potentielle Fehlerquellen ins System bringt.
Nein. Mischen ist erlaubt und oft der pragmatischste Weg. KNX als kabelgebundene Basis für die Kernfunktionen — Licht, Jalousie, Heizung — und Funk als Ergänzung für Dinge die nachträglich dazukommen oder wo kein Kabel hinkommt. Wichtig ist, dass die Funkkomponenten über ein Gateway an das kabelgebundene System angebunden werden und nicht als eigene Insel daneben laufen. So hast du die Zuverlässigkeit von Kabel wo es drauf ankommt und die Flexibilität von Funk wo es Sinn macht.

Wir schauen uns die Bausubstanz an und sagen dir ehrlich was mit Funk geht und wo Kabel die bessere Wahl ist.
Ein Retrofit-Aktor ist ein kleines Funkmodul das hinter den bestehenden Schalter in die Unterputzdose passt. Der Schalter bleibt, die Abdeckung bleibt, optisch verändert sich nichts. Aber dahinter kann der Schalter jetzt mehr: dimmen, Szenen auslösen, mit anderen Geräten kommunizieren. Das macht Retrofit-Aktoren zur einfachsten Möglichkeit, Automation in ein bestehendes Gebäude zu bringen — ohne Wände aufzumachen.
Aber bevor der Aktor bestellt wird, gibt es drei Dinge die gecheckt werden müssen: Ist ein Neutralleiter in der Dose vorhanden? Ist die Dose tief genug? Und passt die vorhandene Verdrahtung zum gewünschten Aktor? Wer das vorher nicht prüft, steht mit einem Gerät da das nicht eingebaut werden kann.
Nicht jede Unterputzdose ist gleich tief. In manchen Altbauten sitzen die Dosen so flach in der Wand, dass ein Retrofit-Aktor schlicht nicht dahinter passt. Die Tiefe der Dose, der Platzbedarf des Aktors und die vorhandene Verdrahtung — das sind drei Dinge die vor Ort geprüft werden müssen, bevor irgendetwas bestellt wird. Und dann ist da noch die Stromversorgung der Sensoren: manche Funk-Sensoren laufen auf Batterie, manche brauchen Netzspannung. Batterie bedeutet kein Kabel zum Sensor — aber Wartung. Alle paar Jahre muss gewechselt werden. Netzspannung bedeutet eine Leitung zum Gerät — dafür kein Batteriewechsel. Was besser passt, hängt von der Einbausituation ab.
Ja. Das ist einer der Vorteile: Retrofit-Aktoren lassen sich rückstandslos entfernen. Der ursprüngliche Schalter funktioniert danach wieder wie vorher — konventionell, ohne Funk, ohne Modul. Das macht sie besonders interessant in Mietwohnungen oder wenn du noch nicht weißt ob Automation langfristig das Richtige für dich ist. Bei einem Umzug nimmst du die Aktoren mit und die Installation ist wie vorher. Kein bleibender Eingriff, keine Veränderung an der bestehenden Elektrik.

Wir prüfen ob Retrofit-Aktoren in deinem Gebäude funktionieren — Dose, Neutralleiter und Verdrahtung inklusive.
Über die Jahre sammeln sich smarte Geräte an: eine Funksteckdose hier, ein Thermostat dort, ein Leuchtmittel das über eine eigene App gesteuert wird. Jedes Gerät funktioniert für sich — aber keines weiß vom anderen. Keine Szenen, keine gemeinsame Logik, kein System. Nur ein Sammelsurium mit fünf verschiedenen Apps auf dem Handy.
Ein Gateway löst dieses Problem. Es ist ein Übersetzer — es nimmt die Befehle verschiedener Geräte mit verschiedenen Protokollen entgegen und führt sie in einer Steuerung zusammen. Statt fünf Apps hast du eine Oberfläche. Statt Einzelgeräten hast du ein System das zusammenarbeitet. Aber: ein Gateway allein macht aus einem Sammelsurium noch kein Smart Home — es braucht trotzdem jemanden der die Logik dahinter definiert.
Der Unterschied zwischen einer Bridge und einem echten Gateway ist oft nicht sofort erkennbar. Eine Bridge verbindet typischerweise Geräte eines einzelnen Herstellers oder Protokolls mit dem Netzwerk — sie ist die Basisstation für ein bestimmtes System. Ein Gateway geht weiter: es übersetzt zwischen verschiedenen Protokollen und führt mehrere Systeme zusammen. In der Praxis heißt das: eine Bridge allein gibt dir eine App für eine Gerätegruppe. Ein Gateway gibt dir die Möglichkeit, Geräte verschiedener Hersteller in gemeinsame Szenen und Logiken einzubinden. Die Frage ist nicht ob du ein Gateway brauchst, sondern ab wann — und das hängt davon ab wie viele verschiedene Systeme du bereits im Haus hast.
Wenn du drei verschiedene Funkprotokolle, vier Apps und zwei Bridges brauchst um dein Haus zu steuern, ist der Punkt erreicht an dem zusammenführen mehr Aufwand ist als neu planen. Jedes Gateway das du hinzufügst, ist ein weiteres Gerät das funktionieren muss, Updates braucht und ausfallen kann. Irgendwann ist die ehrliche Antwort: rausnehmen, sauber planen, einmal richtig machen.

Wir schauen uns an was vorhanden ist und sagen dir ob Zusammenführen oder Neuplanung der bessere Weg ist.
Nicht alles was technisch möglich ist, ist in jeder Situation sinnvoll. Nachrüstung hat Stärken und Grenzen — und beides solltest du kennen bevor du investierst. Manche Funktionen lassen sich mit minimalem Aufwand nachrüsten und bringen sofort spürbaren Mehrwert. Andere erfordern Eingriffe die den Vorteil der einfachen Nachrüstung wieder aufheben.
Wir gehen hier durch die typischen Anwendungsfälle — was problemlos funktioniert, was unter bestimmten Voraussetzungen geht und wo die Grenze erreicht ist.
Bei Jalousien wird es differenzierter. Wenn elektrische Motoren bereits vorhanden sind und die Verdrahtung zum Schalter passt, lässt sich ein Funk-Aktor nachrüsten. Von manuellen Rollläden auf elektrisch umzurüsten ist ein deutlich größerer Eingriff — neue Motoren, neue Leitungen, eventuell Anpassungen am Kasten. Ähnlich bei der Heizung: Funk-Thermostate auf Heizkörperventilen funktionieren und sind schnell montiert. Fußbodenheizung per Funk regeln ist möglich wenn die Stellantriebe zugänglich sind. Aber die Regelqualität einer Funk-Lösung erreicht nicht immer das Niveau einer kabelgebundenen Einzelraumregelung — Reaktionszeiten, Messgenauigkeit und Zuverlässigkeit sind bei Kabel im Vorteil.
Bei sicherheitsrelevanten Systemen wie Brandmeldeanlagen oder Notbeleuchtung gelten je nach Gebäudeart und Nutzung strenge normative Anforderungen — zum Beispiel bei Beherbergungsbetrieben ab einer bestimmten Bettenanzahl. Da ist Funk keine Option, da schreibt die Norm verkabelte, überwachte Systeme vor. Ähnlich bei der Integration von Lüftungsanlagen und Wärmepumpen — die brauchen Schnittstellen die Funk nicht bietet. Und bei der Gesamtanzahl der Geräte: eine komplette Gebäudeautomation mit 50 oder mehr Teilnehmern über Funk wird instabil, wartungsintensiv und fehleranfällig. Irgendwo ist der Punkt erreicht an dem Nachrüstung nicht mehr nachrüsten ist, sondern Flickwerk.

Wir kommen vorbei, schauen uns den Bestand an und sagen dir was geht und was nicht.
Du wohnst im Altbau und überlegst ob Automation etwas für dich ist? Dann ist Funk der einfachste Einstieg. Ein paar Retrofit-Aktoren, ein paar Szenen, ein paar automatisierte Abläufe — und du merkst nach ein paar Monaten was du wirklich nutzt und was nicht. Ohne Baustelle, ohne große Investition, ohne Verpflichtung.
Und genau diese Erfahrung ist Gold wert. Denn irgendwann kommt der Neubau oder die Sanierung — und dann weißt du genau was du willst. Welche Szenen nutzt du jeden Tag? Welche Automatisierung hat genervt? Was hat gefehlt? Statt ins Blaue zu planen, planst du auf Basis von echtem Alltag. Die Funktionen die sich bewährt haben, werden eins zu eins in KNX umgesetzt — zuverlässiger, stabiler, dauerhaft.
Der Übergang von Funk zu Kabel ist kein Upgrade, sondern ein Neuanfang — technisch gesehen. Aber funktional ist es eine Weiterentwicklung. Was du per Funk getestet hast, wird per KNX neu aufgebaut — mit derselben Logik, denselben Szenen, denselben Abläufen. Nur eben kabelgebunden, ohne Verbindungsabbrüche, ohne Batteriewechsel und ohne die Grenzen die Funk irgendwann hat. Du fängst nicht bei null an, du fängst bei deiner Erfahrung an.
Gerade im Altbau macht es Sinn, sich mit zwei oder drei Aktoren langsam heranzutasten. Licht im Wohnzimmer automatisieren, eine Szene im Schlafzimmer ausprobieren, die Heizung im Bad per Zeitprogramm steuern. Kleiner Aufwand, kein Umbau, sofort Ergebnis. Nach ein paar Monaten weißt du was du wirklich nutzt und was nicht — und wenn der nächste Umbau oder Neubau kommt, planst du die KNX-Anlage auf Basis von echtem Alltag statt aus dem Katalog. Die Funktionen die sich bewährt haben, werden übernommen. Die die du nie gebraucht hast, sparst du dir.

Wir rüsten dir ein paar Funktionen per Funk nach — als Testlauf für die Zukunft.
Die Visualisierung zeigt dir den Zustand deines Gebäudes in Echtzeit — welches Licht brennt, welche Jalousie wo steht, wie warm es in welchem Raum ist. Statt 30 verschiedener Schalter bedienst du alles über eine Oberfläche. Touchpanel an der Wand, App am Handy oder Sprachsteuerung — die Bedienung passt sich dir an.
Dafür braucht es einen Server im Verteiler, saubere Schnittstellen und eine durchdachte Benutzeroberfläche. Wir setzen auf Systeme die lokal laufen — ohne Cloud-Zwang und ohne Abhängigkeit von einer Internetverbindung. Dein Smart Home funktioniert auch wenn das Internet ausfällt. Die Oberfläche wird auf deine Anlage zugeschnitten, nicht umgekehrt.

Es gibt zwei Wege ein Touchpanel in die Gebäudeautomation zu integrieren. Weg eins: ein dediziertes Panel vom Automationshersteller — fest in das Bussystem eingebunden, als Bediengerät konzipiert, sofort einsatzbereit. Weg zwei: ein handelsübliches Tablet in einem Unterputz- oder Aufputzrahmen, auf dem eine Visualisierungs-App läuft. Beide Wege funktionieren, beide haben Vor- und Nachteile.
Was du auf dem Panel siehst ist in beiden Fällen ähnlich: Raumtemperatur, Lichtstatus, Jalousieposition, Szenen, Zeitprogramme — dein Gebäude auf einen Blick. Der Unterschied liegt nicht in der Oberfläche, sondern in dem was dahinter steckt.
Ein dediziertes Panel ist ein Bediengerät — nicht mehr und nicht weniger. Es ist dafür gebaut, jahrelang an der Wand zu hängen und zuverlässig zu funktionieren. Kein Betriebssystem das regelmäßig Updates braucht, kein Akku der nach ein paar Jahren schwach wird, keine App die irgendwann nicht mehr kompatibel ist. Auf der anderen Seite: ein Tablet in einem Wandrahmen ist flexibler. Größerer Bildschirm, Kamera für Türsprechanlage, Browser für andere Anwendungen. Dafür bist du abhängig vom Betriebssystem, von der App und davon, dass der Hersteller beides langfristig pflegt. Beides hat seine Berechtigung — es kommt drauf an wie lange das System laufen soll und wie viel Wartung du akzeptierst.
Nicht in jedem Raum. Am sinnvollsten ist ein Panel zwischen Wohn- und Eingangsbereich — dort wo du morgens vorbeigehst und abends nach Hause kommst. Im Wohnbereich hast du Zugriff auf alle Funktionen: Szenen, Raumklima, Beleuchtung, Jalousien. Am Eingang nutzt du es für Zentral-Aus beim Verlassen oder als Videogegensprechstelle wenn es an der Tür klingelt. Ein Panel, zwei Funktionen — Gebäudesteuerung und Türkommunikation auf einem Bildschirm.

Wir beraten dich welche Lösung für dein Gebäude und deine Nutzung Sinn macht.
Heizung hochdrehen bevor du heimkommst, checken ob alle Lichter aus sind, Jalousien fahren wenn du im Urlaub bist — eine App macht dein Gebäude von überall steuerbar. Egal wo du bist, du hast den gleichen Zugriff wie am Touchpanel zuhause.
Aber eine App sollte nie die einzige Möglichkeit sein, dein Gebäude zu bedienen. Wenn das Handy leer ist, das WLAN ausfällt oder der Akku im falschen Moment schlapp macht, muss das Haus trotzdem funktionieren. Die App ist die Ergänzung — Taster und Sensoren sind die Basis.
Wo die App ihren größten Vorteil hat, ist nicht die aktive Steuerung — sondern die Information. Push-Nachrichten die dich erreichen wenn etwas passiert das du wissen solltest: Kamera im Garten hat Bewegung erkannt. Rauchmelder im Keller hat ausgelöst. Störung an der Heizung. Temperatur im Serverraum über dem Grenzwert. Du musst nicht ständig in die App schauen — sie meldet sich wenn es relevant ist.
Kommt drauf an. Wenn du regelmäßig unterwegs bist und zuhause Systeme laufen die du im Blick haben willst — Heizung, Alarmanlage, Kamera — dann ist Fernzugriff sinnvoll. Aber dafür muss dein System von außen erreichbar sein, und das muss sicher umgesetzt werden. VPN-Zugang statt offener Port, lokale Verarbeitung statt Cloud-Zwang, verschlüsselte Verbindung statt ungesichertem Zugriff. Wir richten den Fernzugriff so ein, dass er funktioniert ohne dein System unnötig zu öffnen.

Wir richten die App-Steuerung ein — lokal, sicher und auf deine Nutzung abgestimmt.
Hände voll in der Küche, im Bett und zu bequem zum Aufstehen, auf der Couch und der Taster ist am anderen Ende des Raums — ein Sprachbefehl und das Gebäude reagiert. Sprachsteuerung ist die bequemste Art ein Gebäude zu bedienen. Kein Taster, kein Handy, kein Panel. Nur deine Stimme.
Aber Sprachsteuerung heißt auch: ein Gerät in deinem Zuhause das permanent zuhört und wartet bis du etwas sagst. Was mit dem Gehörten passiert, hängt vom Anbieter ab. Und das solltest du wissen bevor du dir einen Sprachassistenten ins Wohnzimmer stellst.
Technisch sprechen Sprachassistenten nicht direkt mit deinem KNX-System. Dazwischen sitzt eine Smart-Home-Plattform oder ein Gateway das den Sprachbefehl empfängt und in einen Busbefehl übersetzt. Du sagst "Licht im Wohnzimmer auf 50 Prozent" — der Assistent erkennt den Befehl, schickt ihn an die Plattform, die Plattform schickt ihn ans Gateway, das Gateway schickt ihn an den Dimmaktor. Das funktioniert für einfache Befehle zuverlässig: Licht schalten, Szene aufrufen, Temperatur abfragen. Für komplexere Steuerungen — Zeitprogramme ändern, Logiken anpassen, Detaileinstellungen — greifst du weiterhin zum Panel oder zur App.
Davon ist auszugehen. Sprachassistenten werden durch KI-Entwicklung laufend besser — natürlichere Erkennung, komplexere Befehle, kontextbezogene Reaktionen. Statt "Licht Wohnzimmer 50 Prozent" irgendwann vielleicht "Mach es gemütlich" — und das System weiß was du meinst weil es deine Gewohnheiten kennt. Gleichzeitig gibt es Entwicklungen in Richtung lokaler Sprachverarbeitung — also Erkennung direkt auf dem Gerät statt in der Cloud. Das würde die Datenschutz-Problematik deutlich entschärfen. Wie schnell das kommt und wie gut es funktioniert, ist heute noch offen. Aber die Richtung ist klar: Sprache wird als Bedienebene in der Gebäudeautomation an Bedeutung gewinnen.

Wir binden Sprachassistenten an dein KNX-System an — und beraten dich ehrlich was Sinn macht und was nicht.
Im konventionellen Wohnzimmer hängen fünf Schalter nebeneinander — einer pro Lichtkreis, alle dimmbar, eine riesige Schalterleiste neben der Tür. Bei KNX reicht ein einziger Taster mit zwei oder vier Wippen. Kurz drücken: Licht an. Lang drücken: dimmen. Doppelt drücken: Szene aufrufen. Eine Wippe nach oben: Jalousie hoch. Alles programmierbar, alles jederzeit änderbar — ohne einen Schalter zu tauschen.
Und trotzdem: egal wie smart das Gebäude ist, der Taster neben der Tür bleibt die schnellste Bedienung. Kein Handy rauskramen, kein Sprachbefehl formulieren, kein Panel suchen. Du gehst ins Zimmer, drückst den Taster, fertig. Physische Bedienung ist nicht veraltet — sie ist die Basis auf die alles andere aufbaut.
Die logische Konsequenz aus der Gebäudeautomation ist nicht mehr Taster — sondern weniger. Statt fünf Schalter für fünf Lichtkreise reicht ein Taster der alle fünf steuert. Statt getrennte Schalter für Licht und Jalousie kombinierst du beides auf einem Taster mit mehreren Wippen. Statt ein Dimmer-Rädchen pro Leuchte hast du eine Wippe die bei langem Drücken dimmt. Das Ergebnis: weniger Schalter an der Wand, aufgeräumteres Bild, mehr Funktionen pro Taster. Und wenn sich deine Nutzung ändert — andere Szene, andere Zuordnung, andere Funktion — wird umprogrammiert, nicht umgebaut.
Das planen wir gemeinsam. Raum für Raum gehen wir durch: Wo stehst du wenn du reinkommst? Was willst du als Erstes schalten? Welche Szene nutzt du am häufigsten? Brauchst du an dieser Stelle auch Jalousie-Bedienung oder reicht Licht? Daraus entsteht eine Taster-Belegung die zu deinem Alltag passt — nicht zu einem Standard-Schema aus dem Katalog. Und wenn du nach einem halben Jahr merkst dass eine Funktion auf dem falschen Taster liegt oder eine Szene fehlt, wird umprogrammiert. Nicht umgebaut, nicht neu verdrahtet — nur die Zuordnung in der Software geändert.

Wir planen die Taster-Belegung passend zu deinen Räumen und deinem Alltag.
Du willst Detailzugriff auf jeden Stromkreis. Dein Partner will einen Knopf für "Gute Nacht". Die Kinder sollen nur ihr Zimmerlicht steuern können. Drei Nutzer, drei Bedürfnisse — eine Oberfläche. Wenn sie für alle funktionieren soll, muss sie auf die Nutzer zugeschnitten werden, nicht auf die Technik dahinter.
Das gilt für das Touchpanel genauso wie für die App. Wer die Oberfläche gestaltet, entscheidet darüber ob die Automation im Alltag genutzt wird oder ob nach zwei Wochen alle wieder zum normalen Taster greifen weil niemand das Menü findet.
Die wichtigste Regel bei der Gestaltung: weniger ist mehr. 20 Funktionen auf einem Bildschirm und du findest nichts. Die wichtigsten Szenen und Räume gehören auf die Startseite — ein Tipp und es passiert was du willst. Details wie Einzeldimmwerte, Zeitprogramme oder Heizungskurven kommen eine Ebene tiefer. So bleibt die Bedienung intuitiv — auch für Gäste die das System zum ersten Mal sehen und trotzdem das Licht im Gästezimmer finden sollen.
Ja, jederzeit. Neuer Raum dazugekommen, neue Szene eingerichtet, anderer Alltag — die Oberfläche wird angepasst ohne das System dahinter zu verändern. Was auf der Startseite steht, welche Räume in welcher Reihenfolge erscheinen, welche Funktionen sichtbar sind und welche im Hintergrund bleiben — das alles lässt sich umgestalten. Wir empfehlen, die Oberfläche nach ein paar Monaten nochmal zu hinterfragen: nutzt du wirklich alle Buttons die auf der Startseite liegen? Fehlt dir etwas? Hat sich dein Alltag verändert? Eine Oberfläche die mitwächst, bleibt eine die genutzt wird.

Wir gestalten die Bedienoberfläche gemeinsam mit dir — übersichtlich, intuitiv und auf deine Nutzer abgestimmt.
Im Gewerbe geht es nicht um Komfort allein, sondern um Effizienz und Betriebskosten. Zeitprogramme für ganze Stockwerke, Einzelraumregelung, Anbindung an Lüftung und Klima, Energiemonitoring und Zutrittskontrolle — wir planen Automationslösungen die zum Betrieb passen und mit ihm wachsen.
Eine zentrale Steuerung regelt Beleuchtung und Klimatisierung nach Nutzungszeiten, meldet Störungen automatisch und liefert Verbrauchsdaten für das Energiemonitoring. Einzelraumregelung sorgt dafür, dass nur dort geheizt oder gekühlt wird, wo tatsächlich gearbeitet wird. Neue Räume, neue Funktionen — alles über dasselbe System erweiterbar.

Im Gewerbe gibt es klare Betriebszeiten. Montag bis Freitag, 7 bis 18 Uhr: Licht, Heizung, Lüftung laufen. Danach: Absenkbetrieb. Am Wochenende: Minimalbetrieb. Zeitprogramme koppeln den Energieverbrauch an die tatsächliche Nutzung — nicht an Vermutungen und nicht an den letzten Mitarbeiter der vergisst das Licht auszumachen.
Aber starre Zeitprogramme allein reichen nicht. Denn nach Feierabend ist nicht immer wirklich Feierabend. Manchmal arbeitet jemand länger, manchmal kommt jemand am Wochenende rein. Deshalb braucht es eine zweite Ebene: die Präsenzsteuerung. Nach Feierabend übernimmt der Präsenzmelder — wer noch da ist, bekommt Licht und Heizung. Wer nicht mehr da ist, bekommt das Nachtprogramm.
Zwei Logiken, ein System. Während der Bürozeiten läuft alles nach Zeitprogramm — Beleuchtung an, Heizung auf Sollwert, Lüftung im Normalbetrieb. Das ist planbar und effizient. Nach Feierabend schaltet sich die Präsenzsteuerung dazu. Der Präsenzmelder erkennt ob noch jemand im Raum ist und hält Licht und Heizung aktiv. Verlässt die letzte Person den Raum, fährt alles automatisch runter. Am nächsten Morgen startet das Zeitprogramm wieder. So läuft das Gebäude nie unnötig — und trotzdem steht niemand im Dunkeln der länger arbeiten will.
Neue Schichtzeiten, Teilzeitmodelle, ein Mieter der abends länger arbeitet — Zeitprogramme müssen anpassbar sein. Im besten Fall so, dass die Änderung intern gemacht werden kann: über das Touchpanel, über die Visualisierung oder über eine einfache Eingabemaske. Nicht jede Anpassung sollte einen Technikereinsatz erfordern. Wir planen die Zeitprogramme so, dass die Grundstruktur fest steht aber die Zeiten und Sondertage vom Betreiber selbst geändert werden können.

Wir planen Zeitprogramme und Präsenzsteuerung passend zu deinem Betrieb.
Besprechungsraum: nur wenn gebucht. Lager: frostfrei reicht. Serverraum: aktiv gekühlt. Büro: Wohlfühltemperatur während der Arbeitszeit. Jeder Raum in einem Gewerbeobjekt hat andere Anforderungen — und eine einheitliche Temperatur im ganzen Gebäude ist nichts anderes als Energieverschwendung.
Einzelraumregelung löst das. Jeder Raum bekommt seinen eigenen Sollwert, seinen eigenen Zeitplan und seine eigene Logik. Und die Regelung reagiert nicht nur auf die Uhr, sondern auf das was tatsächlich im Raum passiert.
Der Besprechungsraum ist das beste Beispiel. Um 7 Uhr morgens steht er leer — keine Heizung, kein Licht. Um 9 Uhr geht jemand rein, der Präsenzmelder erkennt die Anwesenheit, Heizung fährt hoch, Licht geht an. Nach einer Stunde gehen alle raus — Heizung fährt wieder runter, Licht aus. Der Raum verbraucht nur dann Energie wenn er tatsächlich genutzt wird. Multiplizier das auf 10 Besprechungsräume in einem Bürogebäude und du hast einen spürbaren Unterschied auf der Energierechnung. Ohne Komfortverlust für die Nutzer.
Das ist gewünscht — aber innerhalb definierter Grenzen. Einzelraumregelung gibt jedem Nutzer einen Stellbereich, zum Beispiel plus/minus 2 Grad vom eingestellten Sollwert. Wer es etwas wärmer will, dreht hoch. Wer es kühler will, dreht runter. Aber niemand stellt den Raum auf 28 Grad und geht dann in den Feierabend. Der Sollwert kommt nach der Nutzungszeit automatisch zurück, der Stellbereich schützt vor Extremen und der Betreiber behält die Kontrolle über den Gesamtverbrauch. Genug Komfort für den Nutzer, genug Kontrolle für den Betreiber.

Wir planen die Einzelraumregelung passend zu deinem Gebäude — Zonen, Präsenz und Nutzungszeiten eingerechnet.
Die meisten Betriebe kennen ihre Jahresabrechnung. Aber nicht welches Stockwerk, welche Zone oder welche Anlage wie viel verbraucht. Energiemonitoring macht genau das sichtbar — nicht als nette Grafik, sondern als Werkzeug. Erst wenn du misst, kannst du optimieren. Vorher ist alles Vermutung.
Das Prinzip ist einfach: Messstellen an den richtigen Punkten erfassen den Verbrauch und liefern die Daten an die Visualisierung. Du siehst in Echtzeit was läuft, wie viel es verbraucht und wie sich der Verbrauch über die Zeit entwickelt. Was du mit diesen Daten machst, ist der eigentliche Mehrwert.
Die Lüftungsanlage läuft sonntags auf Volllast. Der Verbrauch im zweiten Stock ist plötzlich doppelt so hoch wie im ersten. Die Grundlast nachts ist höher als sie sein müsste. Energiemonitoring zeigt Abweichungen vom Normalzustand — und diese Anomalien sind oft der erste Hinweis auf ein Problem das sonst wochen- oder monatelang unbemerkt bleibt. Eine defekte Regelung, ein Gerät das nicht abschaltet, ein Zeitprogramm das falsch eingestellt ist. Ohne Monitoring fällt das erst auf der nächsten abrechnung auf.
Das hängt davon ab was du wissen willst. Für einen Überblick reicht eine Messung am Hauptverteiler — Gesamtverbrauch über die Zeit. Für eine echte Analyse brauchst du Messpunkte pro Stockwerk, pro Zone oder pro Verbrauchergruppe: Beleuchtung getrennt von Lüftung, Heizung getrennt von Steckdosen. Je feiner die Auflösung, desto genauer die Aussage — aber auch desto mehr Messtechnik und Auswertungsaufwand. Wir dimensionieren das Monitoring passend zur Gebäudegröße und zu dem was du tatsächlich mit den Daten anfangen willst.

Wir planen das Monitoring passend zu deinem Gebäude — von der Messstelle bis zur Auswertung.
Du hältst deinen Transponder an den Leser und öffnest die Bürotür. In dem Moment passiert mehr als nur Tür auf: Licht geht an, Heizung fährt auf Sollwert, Lüftung startet. Nicht weil ein Präsenzmelder dich sieht, sondern weil das Zutrittssystem der Gebäudeautomation mitteilt, dass du gerade den Raum betreten hast. Zutritt als Trigger — präziser als jeder Bewegungsmelder.
Und umgekehrt: die letzte Person verlässt das Gebäude, die Tür verriegelt — und die Automation fährt alles in den Nachtmodus. Licht aus, Heizung auf Absenkbetrieb, nicht benötigte Stromkreise stromlos. Das Zutrittssystem weiß nicht nur wer kommt und geht, es steuert den Betriebszustand des ganzen Gebäudes mit.
Im Gewerbe hat nicht jeder Mitarbeiter Zugang zu jedem Bereich — und das lässt sich direkt mit der Automation verknüpfen. Der Lagerarbeiter öffnet das Lager, Licht und Lüftung starten automatisch in dieser Zone. Der IT-Techniker betritt den Serverraum, die Kühlung bleibt aktiv, das Licht geht an. Ein Besucher hat eine temporäre Berechtigung für den Besprechungsraum — nur für diesen Raum, nur für heute. Rechte pro Person, pro Tür, pro Zeitfenster. Und jede Berechtigung ist gleichzeitig ein Auslöser für die passende Gebäudereaktion.
Der letzte veriegelt die Türen und schaltet die Alarmanlage Scharf. Und die Automation reagiert: Alle Räume in den Absenkbetrieb, nicht benötigte Beleuchtung aus, Alarmanlage scharf. Kein Rundgang mehr durch alle Stockwerke um zu prüfen ob irgendwo noch ein Licht brennt. Kein Mitarbeiter der vergisst abzuschließen. Das System weiß dass niemand mehr da ist und handelt entsprechend. Am nächsten Morgen kommt der erste Mitarbeiter, hält seinen Transponder an den Leser — und das Gebäude fährt wieder hoch.

Wir integrieren die Zutrittskontrolle in dein Automationssystem — Berechtigungen, Szenen und Raumsteuerung aus einem Guss.
Mieter kommen und gehen. Nutzungen ändern sich. Aus einem Büro wird eine Praxis, aus einem Lager ein Showroom, aus einem Einzelmieter werden drei. Bei einer konventionellen Installation heißt das: Schlitze aufstemmen, neue Leitungen ziehen, Schalter versetzen. Bei einem Gebäude mit Automation heißt das: umprogrammieren. Die Hardware bleibt, die Funktion ändert sich.
Genau dafür ist ein offenes System gemacht. Die Taster sitzen an den gleichen Stellen, die Aktoren im Verteiler bleiben, die Verkabelung bleibt. Was sich ändert, passiert in der Software: neue Szenen, neue Zeitprogramme, neue Zuordnungen, neue Zutrittsberechtigung. Der neue Mieter bekommt ein System das auf seine Nutzung zugeschnitten ist — ohne dass eine Wand aufgemacht werden muss.
Ein paar Beispiele: Der alte Mieter hatte ein Großraumbüro, der neue will vier Einzelbüros. Die Beleuchtungszonen werden in der Software neu aufgeteilt, die Taster bekommen neue Zuordnungen, die Einzelraumregelung wird auf vier separate Zonen umgestellt. Oder: der alte Mieter hatte normale Bürozeiten, der neue betreibt eine Physiopraxis mit Abendterminen. Die Zeitprogramme werden angepasst, die Präsenzsteuerung auf die neuen Zeiten eingestellt, die Zutrittsberechtigung für abends erweitert. Oder: ein Stockwerk wird geteilt — zwei Mieter statt einem. Getrennte Zonen, getrennte Verbrauchserfassung, getrennte Berechtigungen, getrennte Szenen. Alles in der Software.
Gemeinschaftsflächen. Treppenhaus, Eingangsbereich, Tiefgarage, Aufzug, Außenbeleuchtung — das bleibt in der Hand des Vermieters, unabhängig davon wer gerade mietet. Die Automation trennt sauber zwischen Allgemeinflächen und Mieterbereichen. Der Vermieter steuert die Gemeinschaftsflächen zentral, jeder Mieter steuert seinen Bereich selbst — mit den Funktionen und Berechtigungen die für ihn freigeschaltet sind. Bei einem Mieterwechsel wird der Bereich zurückgesetzt und für den neuen Mieter neu konfiguriert. Sauber getrennt, keine Überschneidungen, kein Chaos.

Wir planen Systeme die flexibel genug sind für jeden Mieterwechsel — von Anfang an.