Netzwerk, Alarm, Zutritt, Brandschutz — die Systeme die im Hintergrund laufen und im Ernstfall funktionieren müssen.
Netzwerkverkabelung, Alarmanlagen, Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, Brandmeldetechnik, Sicherheitsbeleuchtung — alles Systeme die auf einer sauberen Elektroinstallation aufbauen. Wir planen und installieren die komplette Infrastruktur, von der strukturierten Verkabelung bis zur normgerechten Brandmeldeanlage.
Der Vorteil wenn alles aus einer Hand kommt: Leitungswege werden gemeinsam geplant, Verteilungen aufeinander abgestimmt und Schnittstellen zur Gebäudeautomation von Anfang an mitgedacht. Kein Gewerk arbeitet isoliert — und am Ende passt alles zusammen.
Das Datennetz ist die Grundlage für alles was kommuniziert — WLAN, IP-Kameras, VoIP-Telefonie, Zutrittskontrolle, Gebäudeautomation. Wir planen und installieren strukturierte Verkabelungen nach anerkannten Standards — vom Patchfeld im Netzwerkschrank bis zur Datendose im Raum.
Jede Unterverteilung wird individuell nach den Anforderungen des Gebäudes geplant. Wir setzen auf hochwertige Komponenten, saubere Kabelbelegung und normgerechte Dokumentation. Ob Einfamilienhaus oder Gewerbeobjekt — die Verteilung ist so dimensioniert, dass nachträgliche Stromkreise, Smart-Home-Module oder Ladeinfrastruktur problemlos ergänzt werden können.
Einbruchmeldeanlage, Bewegungsmelder, Öffnungskontakte, IP-Kameras — wir planen das Sicherheitssystem passend zu deinem Objekt. Verkabelt wo möglich, Funk wo nötig, alles auf einer Zentrale zusammengeführt.
Bei Sanierungen prüfen wir zuerst den Ist-Zustand deiner gesamten Elektroanlage. Dann erstellen wir ein Konzept, das moderne Anforderungen wie Überspannungsschutz, FI-Schutzschalter und ausreichend Stromkreise berücksichtigt. Wir arbeiten staubarm und koordinieren mit anderen Gewerken, damit der Ablauf für dich reibungslos bleibt.
Wer darf wann wohin — und wie wird die Tür geöffnet? Vom einfachen Türöffner mit Video-Sprechanlage bis zur Zutrittskontrolle mit Transponder und Zeitprofilen. Wir installieren Systeme die zum Gebäude und zur Nutzung passen.
Jede Unterverteilung wird individuell nach den Anforderungen des Gebäudes geplant. Wir setzen auf hochwertige Komponenten, saubere Kabelbelegung und normgerechte Dokumentation. Ob Einfamilienhaus oder Gewerbeobjekt — die Verteilung ist so dimensioniert, dass nachträgliche Stromkreise, Smart-Home-Module oder Ladeinfrastruktur problemlos ergänzt werden können.
Brandmeldeanlagen retten Leben und schützen Gebäude. Ob automatische Melder, Handfeuermelder oder Aufschaltung auf die Feuerwehr — wir planen und installieren Brandmeldesysteme nach den geltenden Vorschriften. Rauch- und Wärmeabzugsanlagen gehören dazu.
Fällt der Strom aus, muss die Fluchtwegsbeleuchtung funktionieren. Wir planen und installieren Not- und Sicherheitsbeleuchtung nach Norm — von der Einzelbatterieleuchte bis zur zentralen Notbeleuchtungsanlage mit automatischer Prüfung.
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Die Datenautobahn in deinem Gebäude.
Sehen was passiert, reagieren bevor es zu spät ist.
Kontrolle wer reinkommt — Komfort wie du rausgehst.
Erkennen, melden, entrauchten — bevor die Feuerwehr kommt.
Wenn der Strom ausfällt, muss der Fluchtweg sichtbar bleiben.
Jedes vernetzte Gerät braucht eine Leitung oder einen Access Point — und jeder Access Point braucht eine Leitung. Strukturierte Verkabelung ist das Fundament für stabiles WLAN, IP-Telefonie, Videoüberwachung und Gebäudeautomation. Wir planen das Netz passend zum Gebäude und zur Nutzung, verlegen die Kabel sternförmig zum Netzwerkschrank und dokumentieren jede einzelne Verbindung.
Ein gut geplantes Netzwerk fällt nicht auf — es funktioniert einfach. Ein schlecht geplantes Netzwerk merkst du jeden Tag: WLAN-Lücken, langsame Verbindungen, Kameras die aussetzen. Der Unterschied liegt in der Planung, der Kabelqualität und der sauberen Ausführung. Wir setzen auf geprüfte Komponenten und messen jede Strecke durch — damit die Leistung nicht nur auf dem Papier stimmt.

Jedes Datenkabel in deinem Gebäude läuft sternförmig zu einem zentralen Punkt — dem Patchfeld im Netzwerkschrank. Switch, Router, Telefonanlage, eventuell ein Server — alles sitzt an einem Ort, sauber aufgebaut und jederzeit zugänglich. Der Netzwerkschrank ist das Herzstück deiner gesamten Dateninfrastruktur.
Netzwerkschränke sind standardisiert: 19-Zoll-Breite, Höhe gemessen in Höheneinheiten. Das heißt: jedes Gerät jedes Herstellers passt in jeden Schrank. Wie groß der Schrank sein muss, hängt davon ab was reinkommt — und wie viel Reserve du für später brauchst.
Der Standort des Netzwerkschranks ist kein Nachgedanke. Zentral im Gebäude, damit die Kabellängen gleichmäßig bleiben. Zugänglich, damit du im Fehlerfall nicht erst drei Regale wegräumen musst. Trocken und belüftet, weil aktive Netzwerkgeräte Wärme produzieren und Feuchtigkeit Elektronik zerstört.
Technisch funktioniert das. Praktisch ist es der Anfang vom Chaos. Ohne Patchfeld hängt die feste Gebäudeverkabelung direkt am Switch — jeder Portwechsel bedeutet Kabel umklemmen, jede Erweiterung wird zum Geduldsspiel. Mit Patchfeld steckst du ein Patchkabel um und bist fertig. Dazu kommt die Beschriftung: jede Dose im Gebäude hat eine Nummer, jeder Port am Patchfeld die gleiche Nummer, dazu ein dokumentierter Belegungsplan. In fünf Jahren weiß noch jeder welches Kabel wohin geht.

Wir schauen uns den Bestand an oder planen den Netzwerkschrank für deinen Neubau — sauber aufgebaut und dokumentiert.
Der Router steht im Flur und soll das ganze Gebäude versorgen. Zwei Wände weiter bricht das Signal ein, im Obergeschoss reicht es gerade noch für E-Mails. Das Problem ist nicht der Router — das Problem ist, dass WLAN-Abdeckung nie geplant wurde.
Professionelle WLAN-Planung funktioniert wie eine Elektroinstallation: Raum für Raum, mit definierten Access Points an den richtigen Positionen. Jeder Access Point wird per Netzwerkkabel angebunden — kein Repeater, kein Mesh über Funk, sondern eine stabile Kabelverbindung als Basis.
Die Position des Access Points bestimmt die Abdeckung. An der Decke zentral im Raum montiert ist die beste Lösung — das Signal strahlt gleichmäßig nach unten und zu den Seiten. An der Wand ist ein Kompromiss, im Schrank versteckt ein Problem. Wie viele Access Points ein Gebäude braucht, hängt von der Grundfläche, der Anzahl der Stockwerke und den Wandmaterialien ab — Beton und Stahlbeton dämpfen stärker als Leichtbauwände.
Im Wohnhaus reichen wenige Access Points für eine gute Abdeckung. Im Hotel, Büro oder Gastrobetrieb braucht es mehr: ein gemanagtes System mit zentraler Verwaltung, getrennten Netzwerken für Gäste und interne Nutzung, und die Möglichkeit Bandbreiten zuzuteilen. Die Hardware aus dem Elektronikmarkt ist dafür nicht gebaut — die funktioniert zuverlässig in einer Wohnung, aber nicht bei 30 gleichzeitigen Nutzern in einem Frühstücksraum.

Wir planen die Access Points passend zum Grundriss und zur Nutzung — ob Neubau oder Nachrüstung.
Kupferkabel haben eine maximale Übertragungsstrecke von 90 Metern permanenter Verkabelung. Für die meisten Räume innerhalb eines Gebäudes reicht das. Aber bei Verbindungen zwischen Gebäuden, über mehrere Stockwerke hinweg oder bei längeren Distanzen ist Glasfaser die einzige sinnvolle Lösung.
Glasfaser überträgt Daten als Lichtsignale — das bedeutet keine Längenbeschränkung im üblichen Gebäudebereich, keine Empfindlichkeit gegenüber elektromagnetischen Störungen und kein Problem mit Potentialunterschieden zwischen zwei Gebäuden. Kupfer leitet Strom, Glasfaser nicht — das ist bei Verbindungen zwischen Gebäuden ein entscheidender Sicherheitsvorteil.
Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser. Singlemode-Fasern haben einen sehr kleinen Kern und eignen sich für lange Strecken. Multimode-Fasern haben einen größeren Kern und werden typischerweise innerhalb von Gebäuden oder auf kurzen Distanzen eingesetzt. Welcher Fasertyp verbaut wird, entscheidet sich bei der Planung — nicht erst beim Anschluss. Denn die aktiven Komponenten an beiden Enden müssen zum Fasertyp passen.
In den meisten Einfamilienhäusern reicht Kupfer innerhalb des Gebäudes vollkommen. Aber sobald ein Nebengebäude, eine Garage mit Technik oder ein separater Bürotrakt dazukommt, wird Glasfaser relevant. Wenn gerade gebaut oder saniert wird, ist der richtige Zeitpunkt: Leerrohr verlegen, Einzugsdraht rein, fertig. Die Faser selbst kann auch in zwei Jahren noch eingezogen werden — aber das Leerrohr muss jetzt rein, solange die Wege offen sind.

Wir planen die Strecke, wählen den richtigen Fasertyp und sorgen für eine saubere Installation.
Wie viele Datendosen pro Raum? Wo sitzen die? Welche Kabelkategorie? Die Antworten hängen davon ab, wie das Gebäude genutzt wird — und wie es in fünf oder zehn Jahren genutzt werden könnte. Ein Kabel das während der Bauphase mitverlegt wird, kostet einen Bruchteil einer Nachverkabelung im fertigen Gebäude.
Wir planen das Netzwerk anhand des Grundrisses und der geplanten Nutzung. Jeder Raum bekommt die Anschlüsse die er braucht — und ein paar die er vielleicht erst in ein paar Jahren braucht.
Die offensichtlichen Positionen kennt jeder: Schreibtisch, TV, Router. Die Positionen an die niemand denkt, machen den Unterschied. Decke im Flur für den Access Point. Außenwand für die IP-Kamera. Eingangstür für die Video-Sprechanlage. Technikraum für die Gebäudeautomation. Wer diese Punkte bei der Planung vergisst, muss später Aufputz nachrüsten oder auf Funk ausweichen.
Raumnutzung, Geräteanzahl und Anschlusspunkte für Sonderfunktionen wie Kameras oder Access Points bestimmen die Planung. Ein Büroarbeitsplatz braucht mindestens zwei Ports — PC und Telefon. Ein Besprechungsraum braucht Anschlüsse für Display und Konferenztechnik. Dazu kommen Positionen die nicht an einen Raum gebunden sind: Access Points an der Decke, Kameras an der Fassade, Sprechanlage am Eingang. All das fließt in den Belegungsplan ein — und der zeigt dann auch, wie groß Patchfeld und Switch dimensioniert werden müssen.

Wir dimensionieren das Netzwerk passend zum Gebäude — mit genug Reserve für das was noch kommt.
Power over Ethernet bedeutet: das Netzwerkkabel liefert gleichzeitig Strom und Daten. Das Gerät am anderen Ende braucht kein separates Netzteil und keine eigene Steckdose. Der Strom kommt direkt vom PoE-fähigen Switch im Netzwerkschrank.
Typische PoE-Geräte sind Access Points, IP-Kameras, Video-Türstationen und IP-Telefone — also genau die Geräte die oft dort sitzen, wo keine Steckdose ist oder sein soll. Decke, Fassade, Eingangsbereich. Ein Kabel verlegen statt zwei spart Installationsaufwand und macht die Montage sauberer.
Ein PoE-Switch hat ein sogenanntes PoE-Budget — die maximale Gesamtleistung die er über alle Ports zusammen liefern kann. Wenn zehn Kameras und fünf Access Points gleichzeitig versorgt werden, muss dieses Budget ausreichen. Wir berechnen den Leistungsbedarf aller geplanten Geräte vor der Installation und wählen den Switch entsprechend aus — mit Reserve für spätere Erweiterungen.
Wenn der Switch keinen Strom hat, haben die PoE-Geräte auch keinen Strom. Kameras, Access Points, Türstationen — alles gleichzeitig offline. Bei Geräten die auch im Stromausfall funktionieren müssen, ist eine unterbrechungsfreie Stromversorgung am Switch die Lösung. Die USV überbrückt den Ausfall und hält die angeschlossenen Geräte am Laufen — Kameras überwachen weiter, die Türstation funktioniert weiterhin.

Wir dimensionieren Switch und Verkabelung passend zu deinen Geräten — heute und für spätere Erweiterungen.
Eine Alarmanlage schützt nicht, indem sie Alarm schlägt — sie schützt, weil ein potenzieller Einbrecher weiß dass sie da ist. Trotzdem muss sie im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Wir planen Einbruchmeldeanlagen und Videoüberwachung als System — Sensorik, Zentrale, Benachrichtigung und Aufzeichnung aufeinander abgestimmt.
Die Wahl der Komponenten hängt vom Objekt ab. Außenhautsicherung über Magnetkontakte, Innenraumsicherung über Bewegungsmelder, Außenbereich über Kameras. Verkabelte Melder sind zuverlässiger als Funk, aber nicht immer nachrüstbar. Wir beraten ehrlich was in deinem Gebäude Sinn macht — und was überdimensioniert wäre.

Eine Alarmanlage arbeitet in Ringen. Der erste Ring ist die Außenhautsicherung — Magnetkontakte an Fenstern und Türen melden, wenn geöffnet wird. Der Alarm kommt bevor jemand im Gebäude ist. Der zweite Ring ist die Innenraumsicherung — Bewegungsmelder erkennen Personen die es trotzdem ins Gebäude geschafft haben.
Beide Ebenen zusammen ergeben erst ein vollständiges Sicherungskonzept. Nur Außenhaut bedeutet: wer ein Fenster einschlägt ohne es zu öffnen, wird nicht erkannt. Nur Innenraum bedeutet: der Alarm kommt erst wenn jemand bereits drin ist.
Fehlalarme sind der größte Feind einer Alarmanlage. Ein Bewegungsmelder der regelmäßig ohne Grund auslöst, wird irgendwann ignoriert oder abgeschaltet — und damit wertlos. Die richtige Wahl des Meldertyps und die Montageposition sind entscheidend. Montagehöhe, Erfassungsbereich, Ausrichtung weg von Wärmequellen — alles Faktoren die bei der Installation berücksichtigt werden müssen.
Genau dafür gibt es verschiedene Scharf-Modi. Vollschutz bedeutet: alles überwacht, Außenhaut und Innenraum. Hüllschutz bedeutet: nur die Außenhaut ist aktiv — du kannst dich frei im Gebäude bewegen, aber jedes Fenster und jede Tür wird überwacht. Dazu kommen Einzelzonen: nur das Erdgeschoss sichern, nur die Garage, nur das Büro. Die Anlage wird in logische Bereiche aufgeteilt, die unabhängig voneinander scharf oder unscharf geschaltet werden können.

Wir erfassen das Objekt, definieren die Zonen und planen die Melder passend zur Nutzung.
Eine Kamera am Eingang liefert ein anderes Bild als eine Kamera auf dem Parkplatz. Die eine muss Gesichter erkennen, die andere ein ganzes Gelände überblicken. Auflösung, Objektiv, Montageposition und Einsatzzweck bestimmen welche Kamera wo die richtige ist. Eine Kamera die alles kann gibt es nicht — aber für jede Anforderung die passende.
Mindestens genauso wichtig wie die Technik ist die rechtliche Seite. Videoüberwachung unterliegt klaren Regeln — was du auf deinem Grundstück filmst, ist deine Sache. Was darüber hinausgeht, nicht.
Tagsüber liefern die meisten Kameras ein brauchbares Bild. Nachts trennt sich die Spreu vom Weizen. Kameras mit integrierten Infrarot-LEDs beleuchten den Bereich unsichtbar und liefern auch bei völliger Dunkelheit ein Bild. Für den Außenbereich braucht es zusätzlich ein wetterfestes Gehäuse und einen Betriebstemperaturbereich der auch im Winter funktioniert. Wir wählen die Kameras passend zum Einsatzort — nicht jede Kamera die innen gut funktioniert, überlebt draußen den ersten Winter.
Kameras können live anzeigen, bei Bewegung aufzeichnen oder permanent speichern. Die Aufzeichnung landet entweder auf einem lokalen Netzwerk-Videorekorder im Gebäude oder in einer Cloud. Lokale Speicherung bedeutet: die Daten bleiben bei dir, kein externer Zugriff, keine laufenden Cloud-Kosten. Wie lange gespeichert wird, hängt von der Speicherkapazität und den Anforderungen ab — aber auch hier gibt es rechtliche Grenzen. Aufnahmen unbegrenzt zu speichern ist nicht zulässig.

Wir beraten bei der Kamerawahl, planen die Positionen und achten auf die rechtlichen Vorgaben.
Melder erkennen. Die Zentrale entscheidet. Welcher Alarm wird ausgelöst, wer wird benachrichtigt, welche Reaktion folgt — das alles wird in der Zentrale programmiert. Sie ist die Schnittstelle zwischen Sensorik und Reaktion.
Je nach Anforderung reicht eine Benachrichtigung aufs Handy. In anderen Fällen wird die Anlage auf einen Sicherheitsdienst aufgeschaltet, der im Alarmfall reagiert. Wir planen die Zentrale passend zum Objekt und zur gewünschten Reaktionskette.
Du bekommst eine Push-Nachricht: Alarm in Zone 3. Und jetzt? Wenn gleichzeitig eine Kamera den Bereich überwacht, kannst du das Livebild aufrufen und sofort sehen ob tatsächlich jemand da ist oder ob der Wind einen Gegenstand bewegt hat. Fehlalarm quittieren oder Polizei rufen — diese Entscheidung triffst du in Sekunden statt im Blindflug. Die Kombination aus Alarmanlage und Videoüberwachung macht die Fernüberwachung erst sinnvoll.
Das hängt davon ab wie die Zentrale programmiert ist. Variante eins: Sirene und Benachrichtigung aufs Handy — du entscheidest selbst was du tust. Variante zwei: Aufschaltung auf einen Sicherheitsdienst — der Dienst wird automatisch verständigt und reagiert nach einem vereinbarten Ablauf. Variante drei: beides kombiniert. Welche Variante für dein Objekt Sinn macht, hängt von der Nutzung, der Lage und dem Schutzbedarf ab.

Wir beraten welche Zentrale zu deinem Objekt passt und wie die Reaktionskette aufgebaut sein sollte.
Verkabelte Melder kommunizieren über eine physische Leitung mit der Zentrale. Kein Funkloch, kein Batteriewechsel, keine Störung durch andere Funksignale. Im Neubau ist die verkabelte Lösung fast immer die bessere Wahl — die Leitungen werden während der Bauphase mitverlegt und verursachen kaum Mehraufwand.
Im Bestand sieht das anders aus. Kabel nachträglich zu verlegen bedeutet Schlitze, Verputz, Maler — oder Aufputzkanäle die nicht jeder haben will. Hier ist Funk oft die sinnvollere Lösung: schnelle Montage, kein Eingriff in die Bausubstanz, sofort betriebsbereit.
Nicht jede Anlage muss rein verkabelt oder rein Funk sein. In vielen Fällen ist die Kombination die sinnvollste Lösung — verkabelte Melder dort wo Leitungen vorhanden oder leicht zu verlegen sind, Funkmelder dort wo eine Nachverkabelung unverhältnismäßig aufwändig wäre. Ein Anbau, ein Dachgeschoss, eine Garage — alles Bereiche in denen Funk eine verkabelte Anlage sinnvoll ergänzen kann.
Bei einer verkabelten Anlage erkennt die Zentrale sofort wenn ein Kabel durchtrennt wird — das ist gleichzeitig Funktionskontrolle und Sabotageüberwachung. Bei Funk überwacht die Zentrale regelmäßig ob jeder Melder noch erreichbar ist. Beide Systeme melden Ausfälle — der Unterschied liegt im Detail. Funk kann durch dicke Wände oder Stahlbetondecken gedämpft werden, Kabel nicht. Dafür ist Funk in einer Stunde montiert, wo Kabel einen ganzen Tag brauchen würde.

Wir schauen uns das Gebäude an und empfehlen die Variante die technisch und wirtschaftlich Sinn macht.
Du verlässt das Haus und drückst einen Taster. Die Alarmanlage geht scharf, das Licht schaltet ab, die Heizung geht in den Absenkbetrieb, die Jalousien fahren in Schutzposition. Ein Befehl — alle Systeme reagieren gleichzeitig. Das funktioniert, weil Alarmanlage und Gebäudeautomation über eine Schnittstelle miteinander kommunizieren.
Technisch bleiben es zwei getrennte Systeme. Die Alarmanlage meldet ihren Status an die Automation — scharf, unscharf, Alarm. Die Automation reagiert darauf mit programmierten Szenen. Beide Systeme müssen unabhängig voneinander funktionieren — fällt eines aus, darf das andere nicht mitbetroffen sein.
Zwei Wochen im Urlaub — aber das Haus sieht bewohnt aus. Licht geht abends in verschiedenen Räumen an und aus, Jalousien fahren morgens hoch und abends runter, alles nach einem leicht variierten Zeitprogramm. Keine Dauerschleife die nach drei Tagen durchschaubar ist, sondern ein Ablauf der natürlich wirkt. Die Automation übernimmt das im Hintergrund ohne dass du etwas tun musst.
Ja. Genau deshalb sind es zwei getrennte Systeme. Die Alarmanlage hat ihre eigene Zentrale, ihre eigene Stromversorgung und ihre eigene Logik. Wenn die Gebäudeautomation nicht läuft, meldet die Alarmanlage trotzdem jeden Einbruch — Sirene, Benachrichtigung, Aufschaltung, alles wie programmiert. Was wegfällt sind die Komfortfunktionen: Licht an bei Alarm, Jalousien hoch, Anwesenheitssimulation. Aber der Schutz bleibt vollständig.

Wir planen die Schnittstelle zwischen beiden Systemen — Szenen bei Alarm, Scharfschaltung per Taster, Anwesenheitssimulation.
Video-Sprechanlagen zeigen dir wer vor der Tür steht. Zutrittskontrollsysteme regeln wer durch welche Tür darf, wann und wie oft. Vom Einfamilienhaus bis zum Gewerbeobjekt mit 50 Türen — wir installieren Systeme die zum Gebäude passen und sich ins Gesamtsystem integrieren lassen.
Bei der Zutrittskontrolle im Gewerbe geht es nicht nur ums Türöffnen — Berechtigungen, Zeitprofile, Protokollierung und die Anbindung an Alarmanlage und Gebäudeautomation machen das System erst komplett. Wir planen die Verkabelung und die Schnittstellen so, dass alles zusammenspielt und auch nachträglich erweitert werden kann.

Außenstation mit Kamera, Innenstation mit Display — du siehst wer vor der Tür steht und entscheidest ob du öffnest. Im Einfamilienhaus eine Selbstverständlichkeit, im Mehrparteienhaus unverzichtbar. Die Kamera in der Außenstation muss auch bei Gegenlicht und Dunkelheit ein brauchbares Bild liefern — das ist bei der Auswahl entscheidender als das Design der Innenstation.
Wie viele Innenstationen, ob Klingelweiterleitung aufs Handy gewünscht ist und ob die Sprechanlage gleichzeitig den Türöffner steuert — das alles beeinflusst die Planung. Wir stimmen die Anlage auf das Gebäude und die Nutzung ab.
Bei der Montage der Außenstation zählt die Position. Kamerahöhe, Blickwinkel und Beleuchtung müssen so gewählt werden, dass das Bild auch bei direkter Sonneneinstrahlung oder nachts brauchbar ist. Eine Kamera die tagsüber funktioniert aber abends nur schwarzes Bild liefert, verfehlt den Zweck. Wir montieren die Außenstation so, dass der Erfassungsbereich den Eingangsbereich abdeckt ohne in fremdes Grundstück zu filmen.
Hängt davon ab was liegt. Wenn eine ältere 2-Draht-Leitung vorhanden ist, lassen sich darauf viele moderne 2-Draht-Systeme betreiben — die Leitung bleibt, nur die Geräte werden getauscht. Für eine IP-basierte Sprechanlage braucht es ein Netzwerkkabel zur Außenstation. Ob das bestehende Kabel reicht oder ob neu gezogen werden muss, lässt sich erst vor Ort beurteilen.

Wir prüfen die bestehende Verkabelung und empfehlen die Anlage die zu deinem Gebäude passt.
Mitarbeiter A darf Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr ins Büro. Die Reinigungskraft darf Dienstag und Donnerstag ab 19 Uhr ins gesamte Gebäude. Der Lieferant darf nur zum Lager, nur werktags. All das wird im Zutrittssystem hinterlegt — pro Person, pro Tür, pro Zeitfenster. Mit physischen Schlüsseln ist das nicht abbildbar.
Berechtigungen lassen sich jederzeit ändern, erweitern oder entziehen. Ein neuer Mitarbeiter braucht Zutritt — Transponder anlegen, Berechtigung zuweisen, fertig. Jemand verlässt das Unternehmen — Transponder sperren, sofort ungültig. Kein Schloss tauschen, kein Schlüssel einsammeln.
Temporäre Berechtigungen lösen ein Problem, das mit Schlüsseln nicht lösbar ist. Ein Handwerker braucht drei Tage Zutritt zum Keller. Ein Besucher hat einen Termin im Besprechungsraum, nur heute von 14 bis 16 Uhr. Die Berechtigung wird mit Ablaufdatum angelegt und ist danach automatisch ungültig. Kein Nachtelefonieren, kein Schlüssel zurückfordern, kein Sicherheitsrisiko.
Neue Mieter, neue Abteilungen, neue Arbeitszeiten — die Anforderungen an den Zutritt ändern sich laufend. Im System werden Berechtigungen angepasst, Zeitprofile verschoben, Gruppen umstrukturiert. Das passiert in der Software, nicht an der Tür. Kein Monteur muss kommen, kein Schloss wird getauscht. Die Flexibilität ist einer der Hauptgründe warum elektronische Zutrittskontrolle physische Schließsysteme in Gewerbeobjekten zunehmend ablöst.

Wir definieren die Zonen, legen die Berechtigungsstruktur an und richten das System für deinen Betrieb ein.
Jeder Zutrittsversuch wird protokolliert — erfolgreich oder abgelehnt, welche Person, welche Tür, welcher Zeitpunkt. Im Alltag braucht man das selten. Aber wenn etwas passiert — Diebstahl, Vandalismus, ein Vorfall — ist das Protokoll die einzige Möglichkeit den Zeitraum und die anwesenden Personen einzugrenzen.
Dabei geht es nicht nur um erfolgreiche Zutritte. Wenn jemand mehrfach versucht eine Tür zu öffnen für die er keine Berechtigung hat, ist das eine Information. Das System protokolliert auch abgelehnte Versuche und kann bei Bedarf eine Benachrichtigung auslösen.
Protokolldaten lassen sich filtern und auswerten. Wer war gestern Abend noch im Gebäude? Wie oft wurde die Lagertür im letzten Monat geöffnet? Hat jemand am Wochenende Zutritt gehabt der keinen haben sollte? Diese Auswertungen dienen nicht dazu Mitarbeiter zu kontrollieren, sondern um Abläufe zu verstehen und Sicherheitslücken zu erkennen.
Das hängt von den betrieblichen Anforderungen und den datenschutzrechtlichen Vorgaben ab. Unbegrenzt speichern ist nicht zulässig — die Daten müssen nach einem definierten Zeitraum gelöscht werden. Wie lange konkret, richtet sich nach der Nutzung und dem Schutzbedarf. Wir richten das System entsprechend ein, aber die datenschutzrechtliche Bewertung muss im Einzelfall mit dem Datenschutzbeauftragten oder einem Rechtsberater geklärt werden.

Wir richten das System ein und konfigurieren die Protokollierung passend zu deinen Anforderungen.
Mitarbeiter hält den Transponder an den Leser — Tür öffnet, Licht geht an, Heizung fährt hoch, Alarmanlage geht unscharf. All das passiert automatisch weil das Zutrittssystem der Gebäudeautomation meldet: jemand ist da. Die Automation reagiert mit einer programmierten Szene — abgestimmt auf die Person, die Zone und die Tageszeit.
Das funktioniert auch umgekehrt. Die letzte Person verlässt das Gebäude — das Zutrittssystem erkennt das und die Automation reagiert: Licht aus, Heizung in Absenkbetrieb, Alarmanlage scharf. Kein Rundgang durch alle Stockwerke, kein Vergessen, kein Licht das über Nacht brennt.
Nicht das ganze Gebäude muss hochfahren wenn eine Person morgens kommt. Nur die Zone in der sie arbeitet — der Rest bleibt im Ruhemodus. Das Lager wird erst aktiv wenn der Lagerarbeiter seine Tür öffnet. Das Büro erst wenn der erste Büroangestellte seinen Transponder hält. Die Zonensteuerung ergibt sich direkt aus den Zutrittsdaten und spart Energie, weil nur dort geheizt, beleuchtet und belüftet wird wo tatsächlich jemand ist.
Der Besucher klingelt an der Sprechanlage, wird per Video identifiziert und die Tür wird manuell geöffnet — per Knopfdruck an der Innenstation oder über die App. Die Automation kann trotzdem reagieren: Licht im Besprechungsraum geht an, die Klimaanlage startet. Der Unterschied zum Transponder-Zutritt: es gibt keine automatische Protokollierung und keine zonenabhängige Steuerung. Für regelmäßige Besucher lässt sich ein temporärer Transponder mit Ablaufdatum anlegen.

Wir planen die Schnittstelle zwischen Zutrittskontrolle und Automation — zonenweise, personenabhängig, energieeffizient.
Du bist nicht zuhause, es klingelt — dein Handy zeigt das Kamerabild der Außenstation. Du siehst wer da ist, sprichst mit der Person und öffnest die Tür per App. IP-basierte Sprechanlagen laufen über das Datennetzwerk und sind damit nicht an eine feste Innenstation im Flur gebunden.
Die Außenstation braucht ein Netzwerkkabel — dasselbe Netz das auch Kameras, Access Points und Computer nutzt. Kein eigenes Kabelsystem, kein separater Verteiler. Die Voraussetzung: ein sauber geplantes Netzwerk mit ausreichend Kapazität und einem PoE-fähigen Switch, der die Außenstation gleichzeitig mit Strom versorgt.
Wenn die Sprechanlage im selben Netzwerk hängt wie die Zutrittskontrolle und die Videoüberwachung, lassen sich die Systeme zusammenführen. Das Kamerabild der Außenstation taucht in der Überwachungssoftware auf, der Türöffner wird über die Zutrittskontrolle gesteuert, Klingelereignisse werden protokolliert. Drei Systeme, ein Netzwerk, eine Oberfläche.
Kein Netzwerk, keine IP-Sprechanlage — das ist der Kompromiss. Bei einer klassischen 2-Draht-Anlage funktioniert die Klingel auch bei Netzwerkausfall, weil sie ein eigenes Kabelsystem hat. Bei IP ist die Sprechanlage so zuverlässig wie das Netzwerk selbst. Wer darauf angewiesen ist, dass die Klingel immer funktioniert, braucht entweder ein Netzwerk mit Ausfallsicherung oder ein Hybridsystem das beides kann.

Wir prüfen ob dein Netzwerk die Voraussetzungen erfüllt und planen die Anlage passend zum Gebäude.
Eine Brandmeldeanlage erkennt Rauch oder Wärme und löst automatisch Alarm aus — intern, extern, oder direkt aufgeschaltet auf die Feuerwehr. RWA-Anlagen sorgen dafür, dass Fluchtwege rauchfrei bleiben. Wir planen und installieren beides nach den geltenden Vorschriften.
Welcher Meldertyp wo sitzt, hängt von Raumhöhe, Nutzung und Umgebungsbedingungen ab. Ein optischer Rauchmelder in einer staubigen Werkstatt löst Fehlalarme aus — ein Wärmemelder nicht. Wir wählen die Melder passend zum Raum, verlegen die Meldelinien normgerecht und sorgen für die korrekte Aufschaltung. ELA-Systeme für die Sprachalarmierung und Fluchttürsteuerungen gehören bei größeren Objekten mit zum Konzept.

Ein optischer Rauchmelder erkennt Rauchpartikel in der Luft über eine Messkammer. Das funktioniert zuverlässig in Büros, Wohnräumen und Fluren. Aber in Räumen mit Staub, Dampf oder Rauch im Normalbetrieb — Küche, Werkstatt, Tiefgarage — löst er Fehlalarme aus. Dort braucht es einen anderen Meldertyp.
Ein Wärmemelder reagiert nicht auf Rauch, sondern auf Temperaturanstieg. Kein Fehlalarm durch Kochdunst oder Staub — dafür erkennt er einen Brand später, weil die Temperatur erst steigen muss. Welcher Melder wo sitzt, hängt von der Nutzung des Raums ab.
Raumhöhe, Nutzung und Umgebungsbedingungen bestimmen die Melderauswahl. In hohen Räumen steigt Rauch langsamer auf — dort kann ein linienförmiger Rauchmelder sinnvoller sein als ein punktförmiger an der Decke. In einem Serverraum ist eine Ansaugrauchmeldeanlage die sensibelste Lösung — sie erkennt geringste Rauchkonzentrationen bevor ein herkömmlicher Melder reagiert. Standardlösungen funktionieren in Standardräumen. Sobald die Nutzung vom Standard abweicht, muss die Melderplanung individuell angepasst werden.
Autonome Rauchmelder — die klassischen Geräte an der Decke mit eingebauter Batterie und Sirene — warnen die Personen im Raum. Eine Brandmeldeanlage geht weiter: die Melder sind mit einer Zentrale verbunden, die Zentrale weiß welcher Melder in welchem Bereich ausgelöst hat, und sie kann automatisch Maßnahmen einleiten — Feuerwehr alarmieren, RWA-Anlage auslösen, Brandfallsteuerung aktivieren. Autonome Melder retten Leben in Wohnungen. Brandmeldeanlagen schützen ganze Gebäude.

Wir wählen die Melder passend zu jedem Raum und planen die Anlage nach den geltenden Vorschriften.
Jeder Melder meldet an die Zentrale. Die Zentrale zeigt an welcher Melder in welcher Zone ausgelöst hat, löst den internen Alarm aus und leitet je nach Programmierung weitere Maßnahmen ein — RWA ansteuern, Brandfallsteuerung aktivieren, Alarmierung auslösen. Alles passiert automatisch und in Sekunden.
Das Gebäude wird in Brandmeldezonen aufgeteilt. Jede Zone fasst einen logischen Bereich zusammen — ein Stockwerk, ein Gebäudetrakt, ein Nutzungsbereich. Die Feuerwehr sieht an der Zentrale sofort welche Zone betroffen ist und weiß wo sie suchen muss. Wie die Zonen aufgeteilt werden, hängt von Gebäudegröße und Nutzung ab.
Bei einer Aufschaltung auf die Feuerwehr braucht es zusätzliche Einrichtungen am Gebäude. Ein Feuerwehr-Bedienfeld an der Zentrale zeigt der Einsatzmannschaft den Alarmstatus. Ein Feuerwehr-Schlüsseldepot am Gebäudeeingang ermöglicht den Zugang auch wenn niemand vor Ort ist. Ob und welche dieser Einrichtungen nötig sind, steht im Baubescheid — wir setzen um was gefordert wird.
Das ergibt sich aus dem Baubescheid, der Gebäudenutzung und den geltenden Vorschriften. Beherbergungsbetriebe, Versammlungsstätten, Gebäude mit erhöhter Brandlast — es gibt viele Gründe warum eine Brandmeldeanlage vorgeschrieben sein kann. Ob eine einfache Anlage reicht oder ob eine Aufschaltung auf die Feuerwehr gefordert wird, steht in den Auflagen. Wir lesen den Bescheid gemeinsam und setzen punktgenau das um was gefordert ist.

Wir planen die Zentrale, die Zoneneinteilung und die Meldelinien passend zu deinem Gebäude und den behördlichen Auflagen.
Im Brandfall steigt Rauch nach oben und sammelt sich unter der Decke. Innerhalb von Minuten sind Fluchtwege verraucht und nicht mehr begehbar. Eine RWA-Anlage öffnet automatisch Fenster, Klappen oder Lichtkuppeln und lässt den Rauch abziehen — damit die Fluchtwege sichtbar und begehbar bleiben.
Die RWA-Anlage reagiert auf das Signal der Brandmeldezentrale. Melder löst aus, Zentrale erkennt die Zone, RWA-Klappen in diesem Bereich werden angesteuert, Entrauchung startet. Beide Systeme müssen aufeinander abgestimmt sein — eine RWA ohne Anbindung an die Brandmeldeanlage ergibt kein funktionierendes Konzept.
Ein Detail das bei der Planung oft unterschätzt wird: Zuluft. Rauch kann nur abziehen wenn von unten frische Luft nachströmt. Ohne Zuluftöffnungen entsteht ein Unterdruck im Gebäude und die Entrauchung funktioniert nicht — egal wie groß die Abzugsklappen dimensioniert sind. Zuluft und Abluft müssen aufeinander abgestimmt sein, sonst ist die RWA-Anlage im Ernstfall wirkungslos.
Ob eine RWA-Anlage gefordert ist, ergibt sich aus dem Baubescheid und den geltenden Vorschriften. Treppenhäuser, Tiefgaragen, Veranstaltungsräume, innenliegende Flure — es gibt viele Gebäudesituationen in denen eine Entrauchung vorgeschrieben sein kann. Die konkreten Anforderungen stehen in den behördlichen Auflagen. Wir setzen um was gefordert ist und stimmen die RWA-Anlage auf die Brandmeldeanlage ab.

Wir planen die Entrauchung passend zum Gebäude und stimmen sie auf die Brandmeldeanlage ab.
Aufzüge fahren ins Erdgeschoss und öffnen die Türen. Brandschutztüren die im Normalbetrieb offenstehen, schließen automatisch. Lüftungsanlagen schalten ab oder wechseln in den Entrauchungsmodus. Fluchttüren die im Normalbetrieb gesperrt sind, werden entriegelt. All das passiert automatisch und in Sekunden — gesteuert über die Brandmeldezentrale.
Welche Aktion bei welchem Alarm in welcher Zone ausgelöst wird, ist in der Brandfallsteuermatrix festgelegt. Eine Tabelle: jede Zeile eine Zone, jede Spalte eine Aktion. Alarm in Zone 3 bedeutet: Aufzug runter, Klappe auf, Tür zu, Lüftung stopp. Diese Matrix wird bei der Planung erstellt und in der Zentrale programmiert.
Brandschutztüren sollen Feuer und Rauch aufhalten — aber im Alltag stehen sie oft offen weil der Durchgang sonst behindert wird. Feststellanlagen lösen dieses Problem: sie halten die Türen im Normalbetrieb offen und lassen sie bei Brandalarm automatisch schließen. Das Signal kommt entweder von der Brandmeldezentrale oder von einem Rauchmelder direkt an der Tür. Beide Varianten sind normgerecht — welche zum Einsatz kommt, hängt davon ab ob das Gebäude eine zentrale Brandmeldeanlage hat oder nicht.
Die Brandfallsteuerung wird im Rahmen der Brandschutzplanung erstellt — in Abstimmung zwischen Brandschutzplaner, Haustechnikplaner und den ausführenden Gewerken. Wir als Elektrotechnik-Betrieb setzen die Steuerung in der Brandmeldezentrale um: Ansteuerungen programmieren, Schnittstellen zu Aufzug, Lüftung, Türen und RWA einrichten, und die gesamte Steuerungskette testen.

Wir programmieren die Brandfallsteuerung in der Zentrale und richten alle Ansteuerungen ein.
Ein Brandabschnitt ist eine Wand oder Decke die Feuer und Rauch für eine definierte Zeit aufhält. Aber jedes Kabel und jede Leitung die da durchgeht, ist eine Öffnung in dieser Barriere. Ohne normgerechte Abschottung breitet sich Feuer und Rauch genau durch diese Durchführungen aus — und der Brandabschnitt verliert seine Funktion.
Bei einer Elektroinstallation durchqueren oft dutzende Kabel einen einzigen Brandabschnitt. Jede einzelne Durchführung muss abgeschottet werden — mit einem System das zur Leitung, zur Öffnung und zur geforderten Feuerwiderstandsklasse passt.
Jede Abschottung muss dokumentiert werden — Ort im Gebäude, verwendetes System, Hersteller, Feuerwiderstandsklasse. Ohne diese Dokumentation ist die Abschottung im Prüffall nicht nachweisbar. Im schlimmsten Fall wird eine korrekt ausgeführte Abschottung bemängelt, weil der Nachweis fehlt. Wir dokumentieren jede Durchführung mit Foto und Datenblatt — das ist Teil der Installation, nicht ein Extra.
Das ist das häufigste Problem bei Brandabschnitten. Die Erstabschottung wird sauber ausgeführt und dokumentiert. Monate oder Jahre später kommt ein anderes Gewerk — Netzwerk, Telefon, Haustechnik — und zieht eine Leitung nach. Die Abschottung wird durchbrochen und nicht wiederhergestellt. Jedes Gewerk das eine Durchführung öffnet, ist dafür verantwortlich sie wieder normgerecht zu verschließen. In der Praxis passiert genau das oft nicht. Deshalb ist eine regelmäßige Kontrolle der Abschottungen genauso wichtig wie die Erstinstallation.

Wir schotten jede Durchführung normgerecht ab und dokumentieren alles lückenlos.
Sicherheitsbeleuchtung ist in vielen Gebäudetypen Pflicht und im Ernstfall überlebenswichtig. Wir planen die Anlage nach den normativen Anforderungen, installieren die Leuchten an den richtigen Stellen und sorgen für regelmäßige Prüfung und Dokumentation.
Einzelbatterieleuchten oder Zentralbatterieanlage — die Wahl hängt von Gebäudegröße und Wartungskonzept ab. Bei einer Zentralanlage werden alle Leuchten automatisch geprüft und der Status zentral überwacht. Bei Einzelbatterieleuchten ohne Verknüpfung oder Zentrale muss jede Leuchte einzeln geprüft werden. Wir beraten welches System für dein Gebäude das richtige ist und übernehmen die wiederkehrenden Prüfungen.

Einzelbatterieleuchten haben jeweils eine eigene Batterie eingebaut. Fällt der Strom aus, schaltet jede Leuchte selbstständig auf Batteriebetrieb um. Keine zentrale Anlage nötig, einfache Installation, jede Leuchte arbeitet unabhängig. Aber: jede einzelne Batterie muss geprüft und irgendwann getauscht werden — bei 50 Leuchten sind das 50 einzelne Wartungsvorgänge.
Eine Zentralbatterieanlage versorgt alle Sicherheitsleuchten von einem zentralen Punkt im Verteilerraum. Die Anlage überwacht den Zustand aller Leuchten automatisch und führt Prüfungen selbstständig durch. Weniger Wartungsaufwand pro Leuchte, dafür höhere Anfangsinvestition und Platzbedarf im Technikraum.
Die Entscheidung zwischen Einzelbatterie und Zentralbatterie hängt vor allem von der Gebäudegröße und der Anzahl der Sicherheitsleuchten ab. Bei einem kleinen Gebäude mit wenigen Leuchten ist die Einzelbatterielösung meistens wirtschaftlicher — wenig Installationsaufwand, kein Platz für eine Zentralanlage nötig. Bei einem größeren Gebäude mit vielen Leuchten kippt das Verhältnis: die zentrale Überwachung und die automatische Prüfung sparen auf Dauer so viel Wartungsaufwand, dass sich die höhere Anfangsinvestition rechnet.
Technisch ja — aber es ist ein erheblicher Aufwand. Die bestehenden Einzelbatterieleuchten werden gegen Leuchten ohne eigene Batterie getauscht, eine zentrale Anlage wird im Verteilerraum installiert und neue Versorgungsleitungen werden gezogen. In der Praxis lohnt sich der Umbau meistens erst wenn die Einzelbatterieleuchten ohnehin am Ende ihrer Lebensdauer sind und die Anlage sowieso erneuert wird.

Wir empfehlen das System das zu deinem Gebäude passt — wirtschaftlich und technisch.
Die beleuchteten grünen Rettungszeichen mit dem laufenden Männchen zeigen den Weg zum nächsten Ausgang. Sie müssen von jedem Punkt im Fluchtweg sichtbar sein — wenn du ein Schild nicht siehst, fehlt eines. Die Positionierung folgt klaren Regeln: an Richtungsänderungen, an Kreuzungen, an jedem Ausgang, und in regelmäßigen Abständen dazwischen.
Zusätzlich zu den Rettungszeichen braucht der Fluchtweg selbst eine Beleuchtung. Der Boden muss gleichmäßig ausgeleuchtet sein, mit einer definierten Mindestbeleuchtungsstärke und ohne dunkle Stellen. Beides zusammen — Rettungszeichen und Fluchtwegsbeleuchtung — ergibt erst ein funktionierendes System.
Hinterleuchtete Rettungszeichen leuchten von innen und sind auch bei völliger Dunkelheit sofort sichtbar. Extern beleuchtete Zeichen werden von einer separaten Leuchte angestrahlt — fällt diese Leuchte aus, ist das Zeichen nicht mehr erkennbar. In den meisten Anwendungen sind hinterleuchtete Zeichen die zuverlässigere Lösung, weil Zeichen und Beleuchtung eine Einheit bilden.
Rauch steigt nach oben. Bei einem Brand ist die Sicht in Kopfhöhe innerhalb von Minuten gleich null — aber in Bodennähe bleibt sie länger erhalten. Die Fluchtwegsbeleuchtung muss deshalb so positioniert werden, dass der Boden des Fluchtwegs auch bei Rauchentwicklung noch erkennbar ist. Rettungszeichen in Bodennähe oder niedrig montierte Leitmarkierungen ergänzen die Deckenmontage in Gebäuden mit erhöhtem Risiko.

Wir positionieren die Rettungszeichen und Leuchten normgerecht und sorgen für eine lückenlose Ausleuchtung.
Die Autonomiezeit ist die Mindestdauer die eine Sicherheitsbeleuchtung bei Stromausfall leuchten muss. Typische Werte sind eine Stunde, drei Stunden oder acht Stunden — je nach Gebäudenutzung und den geltenden Vorschriften. Was konkret gefordert ist, ergibt sich aus dem Baubescheid und den normativen Anforderungen.
Die Autonomiezeit bestimmt die Dimensionierung des gesamten Systems. Längere Laufzeit bedeutet größere Batterien — bei Einzelbatterieleuchten mehr Gewicht und Baugröße pro Leuchte, bei Zentralbatterieanlagen eine größere Anlage im Technikraum. Das muss am Anfang der Planung stehen, nicht am Ende.
Rettungszeichen laufen in der Regel in Dauerschaltung — sie müssen jederzeit sichtbar sein, nicht erst wenn der Strom ausfällt. Wer im Gebäude nach dem Ausgang sucht, muss die grünen Schilder auch bei normalem Betrieb sehen können. Fluchtwegsleuchten die den Boden ausleuchten, können je nach Anforderung in Dauerschaltung oder Bereitschaftsschaltung betrieben werden. Welche Variante wo gefordert ist, hängt von der Nutzung und den Vorschriften ab.
Das steht in den behördlichen Auflagen und in den geltenden Normen. Die Anforderung richtet sich nach der Gebäudenutzung — ein Beherbergungsbetrieb hat andere Vorgaben als ein Bürogebäude oder eine Tiefgarage. Wir prüfen die Anforderungen anhand der Vorschriften und des Baubescheids und dimensionieren das System entsprechend. Bei Unsicherheit klären wir die Anforderungen mit der zuständigen Behörde.

Wir klären die geforderte Autonomiezeit und dimensionieren das System passend zu deinem Gebäude.
Sicherheitsbeleuchtung muss regelmäßig geprüft werden. Der Funktionstest prüft ob die Leuchte bei Stromausfall angeht — kurzer Test, wird in regelmäßigen Intervallen durchgeführt. Der Dauertest prüft ob die Batterie die volle Autonomiezeit durchhält — die Leuchte muss die gesamte geforderte Laufzeit auf Batterie brennen. Beide Tests sind vorgeschrieben.
Jede Prüfung muss dokumentiert werden — Datum, Ergebnis, welche Leuchte, welcher Mangel. Ohne Dokumentation ist die Prüfung im Nachweis nicht existent. Bei einer behördlichen Kontrolle oder im Schadensfall zählt nur was schwarz auf weiß festgehalten ist.
Ein Test zeigt den Mangel — aber er behebt ihn nicht. Batterie schwach, Leuchtmittel defekt, Leuchte reagiert nicht auf den Umschaltbefehl. Solche Mängel müssen zeitnah behoben werden, sonst ist die Anlage nicht funktionsfähig. Eine Prüfung ohne anschließende Instandsetzung ist eine Dokumentation des Versagens — kein Nachweis der Funktionstüchtigkeit. Wir führen die Prüfung durch und beheben festgestellte Mängel im selben Zug.
Die Prüfintervalle sind normativ geregelt und hängen von der Art der Prüfung ab. Funktionstests werden häufiger durchgeführt als Dauertests. Die konkreten Intervalle ergeben sich aus den geltenden Vorschriften und können je nach Gebäudenutzung variieren. Wir übernehmen die wiederkehrenden Prüfungen, dokumentieren die Ergebnisse und kümmern uns um die Instandsetzung wenn etwas nicht passt.

Wir prüfen, dokumentieren und beheben Mängel — regelmäßig und normgerecht.
Nicht jeder Raum hat einen Fluchtweg direkt vor der Tür. In großen Räumen — Hallen, Verkaufsflächen, Versammlungsräume — müssen Personen bei Stromausfall erst den Weg zum nächsten Rettungszeichen finden. Ohne Licht bricht Panik aus, Personen stolpern über Hindernisse, der Raum wird zur Falle. Die Antipanikbeleuchtung sorgt für eine Grundhelligkeit damit genau das nicht passiert.
Antipanikbeleuchtung ist nicht dasselbe wie Fluchtwegsbeleuchtung. Die Fluchtwegsbeleuchtung beleuchtet den definierten Fluchtweg selbst — den Gang, das Treppenhaus, den Weg zum Ausgang. Die Antipanikbeleuchtung beleuchtet die Fläche davor — den großen Raum in dem sich Personen befinden die erst zum Fluchtweg gelangen müssen. Zwei verschiedene Aufgaben, oft im selben Gebäude nötig.
Die Antipanikbeleuchtung muss eine definierte Mindestbeleuchtungsstärke auf dem Boden des Raumes erreichen — gleichmäßig verteilt, ohne dunkle Bereiche in denen Personen die Orientierung verlieren oder Hindernisse übersehen. Die Leuchten werden so positioniert und dimensioniert, dass der gesamte Raum abgedeckt ist. Bei großen Flächen kann das eine erhebliche Anzahl an Leuchten bedeuten — und entsprechend eine größere Batteriekapazität.
Das hängt von der Raumgröße und der Nutzung ab. Ein schmaler Flur mit Rettungszeichen am Ende braucht keine Antipanikbeleuchtung — der Fluchtweg ist offensichtlich. Eine Halle mit 500 Quadratmetern Fläche und Ausgängen an zwei Seiten schon — weil Personen in der Mitte des Raumes bei Dunkelheit nicht wissen in welche Richtung sie gehen müssen. Wir prüfen anhand der Vorschriften und der Gebäudegeometrie ob Antipanikbeleuchtung gefordert ist und planen sie in die Gesamtanlage ein.

Wir prüfen die Anforderungen und planen Antipanik- und Fluchtwegsbeleuchtung als Gesamtkonzept.