Vom Konzept bis zur letzten Leuchte — Licht das zum Raum passt, nicht umgekehrt.
Ein Deckenauslass mittig im Raum ist keine Lichtplanung. Lichtplanung beginnt mit der Frage was der Raum braucht — Arbeitslicht, Atmosphäre, Sicherheit, Orientierung. Wir planen die Beleuchtung anhand der Raumnutzung, wählen die passenden Leuchten und Leuchtmittel und sorgen dafür, dass das Ergebnis nicht nur funktioniert sondern auch gut aussieht.
Ob Wohnhaus, Hotel, Büro oder Produktionshalle — die Anforderungen an Licht sind in jedem Gebäude anders. Wir planen die Beleuchtung von der Lichtfarbe bis zur Steuerung und installieren die komplette Technik dahinter.
Bevor eine Leuchte ausgewählt wird, steht das Konzept. Welche Räume brauchen welches Licht, welche Beleuchtungsstärke ist gefordert, welche Lichtfarbe passt zur Nutzung, wo braucht es Akzente und wo gleichmäßige Ausleuchtung. Wir erstellen Lichtkonzepte die auf das Gebäude und die Nutzung abgestimmt sind.
Jede Unterverteilung wird individuell nach den Anforderungen des Gebäudes geplant. Wir setzen auf hochwertige Komponenten, saubere Kabelbelegung und normgerechte Dokumentation. Ob Einfamilienhaus oder Gewerbeobjekt — die Verteilung ist so dimensioniert, dass nachträgliche Stromkreise, Smart-Home-Module oder Ladeinfrastruktur problemlos ergänzt werden können.
Grundbeleuchtung, Akzentlicht, Arbeitsplatzlicht — jeder Raum braucht eine Kombination aus verschiedenen Beleuchtungsarten. Wir planen die Innenbeleuchtung so, dass jeder Bereich das Licht bekommt das er braucht — funktional und gestalterisch.
Bei Sanierungen prüfen wir zuerst den Ist-Zustand deiner gesamten Elektroanlage. Dann erstellen wir ein Konzept, das moderne Anforderungen wie Überspannungsschutz, FI-Schutzschalter und ausreichend Stromkreise berücksichtigt. Wir arbeiten staubarm und koordinieren mit anderen Gewerken, damit der Ablauf für dich reibungslos bleibt.
Fassade, Eingang, Wege, Parkplatz, Garten — Licht im Außenbereich ist Sicherheit und Gestaltung gleichzeitig. Wer den Eingang beleuchtet, schafft Orientierung. Wer den Weg beleuchtet, verhindert Stolperfallen. Wer die Fassade beleuchtet, zeigt das Gebäude.
Jede Unterverteilung wird individuell nach den Anforderungen des Gebäudes geplant. Wir setzen auf hochwertige Komponenten, saubere Kabelbelegung und normgerechte Dokumentation. Ob Einfamilienhaus oder Gewerbeobjekt — die Verteilung ist so dimensioniert, dass nachträgliche Stromkreise, Smart-Home-Module oder Ladeinfrastruktur problemlos ergänzt werden können.
Licht das sich automatisch anpasst statt dauerhaft auf Volllast zu brennen. Dimmen nach Tageszeit, Präsenzmelder die das Licht einschalten wenn jemand den Raum betritt, Tageslichtsensoren die das Kunstlicht zurückregeln wenn genug Sonnenlicht reinkommt. Steuerung spart Energie und erhöht den Komfort.
Jedes Gebäude stellt andere Anforderungen an das Licht. Ein Hotelzimmer braucht Atmosphäre, eine Produktionshalle braucht Helligkeit, ein Wohnhaus braucht beides. Wir planen die Beleuchtung passend zur Nutzung — nicht nach Schema, sondern nach Gebäude.
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Bevor die erste Leuchte montiert wird, steht der Plan.
Drei Ebenen — Grundlicht, Akzent, Arbeitsplatz.
Sicherheit, Orientierung, Gestaltung — alles gleichzeitig.
Licht das sich dem Raum anpasst — nicht umgekehrt.
Andere Nutzung, anderes Licht.
Ein Lichtkonzept definiert was der Raum braucht — Beleuchtungsstärke, Lichtfarbe, Lichtrichtung, Schaltgruppen, Dimmbereiche. Wir erstellen Beleuchtungsberechnungen, wählen Leuchten aus und stimmen das Konzept mit Architekt und Bauherr ab. Das Ergebnis: Licht das zum Raum passt, bevor die erste Leitung verlegt wird.
Lichtplanung heißt nicht Leuchten aus dem Katalog aussuchen. Es heißt verstehen was der Raum mit dem Licht anfangen soll — arbeiten, wohnen, präsentieren, empfangen. Daraus ergeben sich Beleuchtungsstärke, Farbtemperatur, Farbwiedergabe und die Art der Leuchte. Wir berechnen das für jeden Raum und liefern ein Konzept das funktioniert.

Die Beleuchtungsstärke wird in Lux gemessen und ist für verschiedene Raumnutzungen unterschiedlich. Ein Büroarbeitsplatz braucht mehr als ein Flur, eine Werkstatt mehr als ein Lager. Die Norm gibt Mindestwerte vor — aber ein Mindestwert ist ein Ausgangspunkt, kein Ziel. Wie man die richtige Beleuchtungsstärke erreicht, ist Planungsaufgabe.
Zu wenig Licht: Augen ermüden schneller, Fehlerquote steigt, Stimmung kippt. Zu viel Licht: Blendung, Unwohlsein, unnötiger Energieverbrauch. Die richtige Menge ist nicht maximal hell, sondern passend zur Nutzung — und das ist für jeden Raum anders.
Leuchten verlieren über die Jahre an Lichtstrom. Staub sammelt sich auf den Optiken, LEDs altern und geben weniger Licht ab. Deshalb wird bei der Planung ein Wartungsfaktor eingerechnet — die Anlage wird etwas heller geplant als gefordert, damit sie auch nach Jahren noch den Mindestwert erreicht. Ohne Wartungsfaktor erfüllt eine Anlage die Norm vielleicht am Tag der Inbetriebnahme, aber nicht mehr zwei Jahre später.
Die Norm gibt Mindestwerte vor — abhängig von der Raumnutzung. Ein Büroarbeitsplatz braucht mindestens 500 Lux auf der Arbeitsfläche, ein Flur 100 Lux, eine Werkstatt je nach Tätigkeit 300 bis 750 Lux. Wir ermitteln die Anforderungen für jeden Raum, berechnen die nötige Leuchtenanzahl und -positionierung und stellen sicher, dass die geforderte Beleuchtungsstärke gleichmäßig erreicht wird — nicht nur unter der Leuchte, sondern auf der gesamten Nutzfläche.

Wir berechnen die Beleuchtung für jeden Raum und stellen sicher, dass die Werte stimmen — heute und in fünf Jahren.
Die Farbtemperatur beschreibt ob Licht warm oder kalt wirkt — gemessen in Kelvin. Niedrige Werte wie 2700K sind warmweiß und wirken gemütlich. Hohe Werte wie 6500K sind tageslichtweiß und wirken kühl und aktivierend. Dazwischen liegt Neutralweiß um 4000K. Die Zahl auf der Verpackung bestimmt die Stimmung im Raum mehr als die Leuchte selbst.
Wohnzimmer: warmweiß für Entspannung. Büro: neutralweiß für konzentriertes Arbeiten. Verkaufsfläche: tageslichtweiß damit die Ware natürlich aussieht. Die Farbtemperatur beeinflusst wie ein Raum wahrgenommen wird — und damit wie man sich darin fühlt und wie lange man dort bleiben will.
Leuchten die ihre Farbtemperatur ändern können, heißen Tunable White. Morgens kühl und aktivierend, abends warm und entspannend — automatisch nach Tageszeit oder per Szenensteuerung. In Büros kann das die Konzentration am Morgen und die Entspannung am Nachmittag unterstützen. In Hotels lässt sich die Lichtstimmung im Zimmer an die Tageszeit anpassen. Tunable White braucht dimmbare Leuchten mit zwei Farbtemperaturen und eine Steuerung die beides regelt — DALI oder KNX.
Bei einer herkömmlichen LED ist die Farbtemperatur fest — 3000K bleibt 3000K. Ändern geht nur durch Tausch des Leuchtmittels oder der gesamten Leuchte. Bei einer Tunable-White-Leuchte lässt sich die Farbtemperatur jederzeit anpassen — per Taster, per App oder automatisch über die Gebäudeautomation. Die Entscheidung ob feste oder variable Farbtemperatur fällt bei der Planung, weil die Steuerung und die Verkabelung darauf ausgelegt sein müssen.

Wir wählen die richtige Farbtemperatur für jeden Raum — fest oder variabel, abgestimmt auf die Nutzung.
Der Farbwiedergabeindex CRI beschreibt wie natürlich Farben unter einer Leuchte wirken — auf einer Skala bis 100. CRI 100 heißt: Farben sehen aus wie unter Sonnenlicht. CRI 80 heißt: brauchbar für die meisten Anwendungen, aber Farbnuancen gehen verloren. CRI unter 80 heißt: alles wirkt flach und verfälscht.
CRI und Farbtemperatur sind nicht dasselbe. Warmweiß sagt etwas über die Stimmung im Raum. CRI sagt etwas über die Qualität der Farben unter dem Licht. Eine Leuchte kann warmweiß sein und trotzdem Farben verfälschen — wenn der CRI niedrig ist. Beide Werte müssen zusammen betrachtet werden.
In einem Restaurant muss das Essen appetitlich aussehen — unter Licht mit niedrigem CRI wirkt ein Steak grau statt saftig. Auf einer Verkaufsfläche muss die Ware ihre echten Farben zeigen — Kleidung die im Laden anders aussieht als draußen im Tageslicht ist ein Problem. Im Badezimmer soll der Hautton im Spiegel natürlich wirken. In einer Arztpraxis müssen Befunde unter korrekter Farbwahrnehmung beurteilt werden können. Überall dort wo Farben eine Rolle spielen, ist ein hoher CRI keine Option sondern Voraussetzung.
Als Faustregel: CRI 80 ist der Mindestwert für die meisten Innenräume. CRI 90 und höher ist empfehlenswert überall dort wo Farben wichtig sind — Gastronomie, Verkauf, Wohnräume, Gesundheitswesen. CRI unter 80 ist nur in Bereichen akzeptabel wo Farbtreue keine Rolle spielt — Tiefgaragen, Technikräume, Lager. Wir wählen den CRI-Wert für jeden Raum passend zur Nutzung und achten darauf, dass die Leuchtenauswahl dazu passt.

Wir wählen Leuchten mit dem passenden CRI für jeden Raum — damit Farben aussehen wie sie aussehen sollen.
Arbeitslicht am Tag, gedimmtes Licht am Abend, Präsentationslicht bei Besuch, Putzlicht auf voller Helligkeit. Derselbe Raum, komplett anderes Licht — abrufbar per Tastendruck. Eine Szene ist nicht einfach dimmen. Sie definiert für jede Leuchte einzeln: an oder aus, welche Helligkeit, welche Farbtemperatur.
Deckenleuchte auf 30%, Akzentlicht an, Arbeitsplatzlicht aus — das zusammen ist eine Szene. Eine andere Szene: alles auf 100% für die Reinigung. Noch eine: nur die indirekten Leuchten für den Filmabend. Die Möglichkeiten hängen davon ab wie viele Leuchten einzeln ansteuerbar sind — und das wird bei der Planung festgelegt.
Im Gewerbe vereinfachen Szenen den Betriebsalltag. Hotellobby: helle Begrüßung am Morgen, warmes Abendlicht nach Sonnenuntergang — automatisch per Zeitprogramm. Restaurant: Mittagslicht für den Lunch, gedimmtes Warmweiß für das Dinner — ein Tastendruck. Besprechungsraum: Präsentationsmodus mit Akzent auf die Leinwand, Tageslichtmodus für das Meeting. Kein Mitarbeiter muss an zehn Schaltern drehen — ein Tastendruck, alle Leuchten reagieren gleichzeitig.
Ein einzelner Dimmer regelt eine Leuchte oder eine Gruppe — damit lassen sich einfache Stimmungen erzeugen. Eine DALI-Steuerung adressiert jede Leuchte einzeln, speichert Szenen und kann über Taster oder Touchpanel abgerufen werden. KNX bindet die Lichtsteuerung zusätzlich ins Gesamtsystem der Gebäudeautomation ein — Lichtszenen reagieren dann auf Tageszeit, Präsenz oder andere Ereignisse. Welches Level für deinen Einsatz passt, hängt von der Anzahl der Leuchten, der gewünschten Flexibilität und dem Budget ab.

Wir definieren die Szenen, wählen die Technik und programmieren alles so, dass ein Tastendruck reicht.
UGR steht für Unified Glare Rating — eine Kennzahl die beschreibt wie stark eine Leuchte blendet. Je niedriger der Wert, desto weniger Blendung. Am Büroarbeitsplatz ist der Grenzwert strenger als im Flur, in einer Werkstatt anders als in einem Hotelzimmer. Bei der Leuchtenauswahl ist UGR genauso wichtig wie Lux und Farbtemperatur.
Gleichmäßigkeit beschreibt das Verhältnis zwischen der niedrigsten und der höchsten Beleuchtungsstärke im Raum. Direkt unter der Leuchte hell, zwei Meter daneben deutlich dunkler — das strengt die Augen an weil sie ständig zwischen hell und dunkel anpassen müssen. Die Norm gibt Mindestwerte für die Gleichmäßigkeit vor, und die werden in der Beleuchtungsberechnung nachgewiesen.
UGR und Gleichmäßigkeit lassen sich nicht am fertigen Raum messen und dann hoffen dass es passt. Beides wird vorher berechnet — in der Beleuchtungssoftware, mit dem exakten Leuchtenmodell, der Raumgeometrie und den Reflexionsgraden der Oberflächen. Die Berechnung zeigt vor der Installation ob die Planung die Anforderungen erfüllt. Nachher korrigieren heißt Leuchten umhängen oder tauschen — das ist aufwändig und teuer.
Durch die Beleuchtungsberechnung. Jeder Raum wird mit seiner Geometrie, seinen Oberflächen und den geplanten Leuchten in der Software modelliert. Die Berechnung zeigt die Beleuchtungsstärke auf jeder Fläche, die Gleichmäßigkeit und den UGR-Wert an den relevanten Blickpositionen. Wenn ein Wert nicht passt, wird die Leuchtenauswahl oder die Positionierung angepasst — am Bildschirm, nicht an der Decke. Wir liefern die Berechnung als Nachweis und als Grundlage für die Installation.

Wir berechnen UGR und Gleichmäßigkeit für jeden Raum und wählen die Leuchten die beides erfüllen.
Grundbeleuchtung für den Raum, Akzentlicht für die Wirkung, Arbeitsplatzlicht für die Funktion. Die drei Ebenen der Innenbeleuchtung ergänzen sich — und erst zusammen entsteht ein Raumgefühl das funktioniert und gut aussieht. Wir planen die Kombination passend zum Raum.
Ein Raum mit nur einer Lichtquelle an der Decke ist gleichmäßig hell — aber flach und ohne Charakter. Sobald Akzentlicht dazukommt, entstehen Tiefe und Kontrast. Sobald das Arbeitsplatzlicht stimmt, kann man konzentriert arbeiten ohne zu ermüden. Die richtige Mischung macht den Unterschied.

Grundbeleuchtung ist die gleichmäßige Ausleuchtung des gesamten Raums. Bevor Akzente, Arbeitsplatzlicht oder Stimmung dazukommen, muss der Raum erstmal hell genug sein um sich sicher zu bewegen und zu orientieren. Eine Leuchte in der Raummitte beleuchtet die Mitte hell und die Ecken dunkel — das ist keine Grundbeleuchtung, das ist eine Leuchte an der Decke.
Gleichmäßige Ausleuchtung braucht mehrere Leuchten in durchdachter Anordnung. Wie viele, in welchem Abstand und welcher Leuchtentyp — das wird berechnet, nicht geschätzt. Die Grundbeleuchtung ist die Basis des Lichtkonzepts, und wenn die Basis nicht stimmt, funktioniert der Rest auch nicht.
Die Grundbeleuchtung ist der größte Energieverbraucher im Lichtkonzept — sie läuft am längsten und beleuchtet die größte Fläche. Genau deshalb lohnt sich hier die Kombination mit Steuerung am meisten. Ein Tageslichtsensor regelt das Kunstlicht zurück wenn genug Sonnenlicht durch die Fenster kommt. Ein Präsenzmelder schaltet das Licht ab wenn niemand im Raum ist. Beides zusammen kann den Energieverbrauch der Grundbeleuchtung erheblich senken — ohne dass jemand im Dunkeln sitzt.
Für einen Flur, ein Treppenhaus oder ein Lager — ja. Für einen Wohnraum, ein Büro oder ein Restaurant — nein. Grundbeleuchtung sorgt für die Basis, aber ein Raum in dem man sich wohlfühlen oder konzentriert arbeiten soll, braucht mehr. Akzentlicht erzeugt Tiefe und Charakter, Arbeitsplatzlicht liefert die Helligkeit und Farbwiedergabe für die Aufgabe. Die drei Ebenen ergänzen sich — und wie sie zusammenspielen, wird im Lichtkonzept definiert.

Wir berechnen die Leuchtenanordnung für jeden Raum — gleichmäßig, energieeffizient und abgestimmt auf die Deckenkonstruktion.
Ein Raum mit nur Grundbeleuchtung ist gleichmäßig hell — aber flach und ohne Charakter. Sobald gezieltes Licht dazukommt, entstehen Kontraste und Tiefe. Ein Spot auf ein Bild, ein Wandfluter der eine Steinwand betont, ein Downlight das den Esstisch hervorhebt. Akzentbeleuchtung hebt Bereiche und Objekte hervor die sonst in der Gleichmäßigkeit untergehen.
Indirekte Beleuchtung geht den umgekehrten Weg — die Lichtquelle ist versteckt, der Effekt sichtbar. LED-Streifen in Vouten, Leuchten die gegen die Decke strahlen, Profile hinter Möbelkanten. Indirektes Licht macht Räume weicher, reduziert harte Schatten und lässt niedrige Decken höher wirken.
Geplantes Akzentlicht braucht Vorbereitung. Stromanschlüsse an den richtigen Positionen, Einbauöffnungen in der Decke für Spots, Kabelkanäle und Netzteile für LED-Streifen, Profile die in die Architektur integriert sind. All das muss vor dem Verputzen stehen. Eine Stehlampe in der Ecke ist kein Akzentlicht — das ist eine Notlösung weil der Anschluss an der falschen Stelle sitzt. Nachträglich einbauen ist möglich, aber immer ein Kompromiss zwischen Wunsch und Bausubstanz.
LED-Streifen, ein Aluminiumprofil für die Kühlung und Lichtlenkung, ein Netzteil das in der Nähe versteckt werden muss, und einen Stromanschluss an der richtigen Position. Bei dimmbarer oder steuerbarer indirekter Beleuchtung kommt ein DALI-Treiber oder ein Funkdimmer dazu. Die Voute oder der Profilkanal muss tief genug sein um den LED-Streifen und das Profil aufzunehmen, ohne dass die Lichtquelle direkt sichtbar ist. Wir planen die Details zusammen mit dem Innenausbau, damit am Ende alles passt.

Wir planen die Positionen, wählen die Leuchten und sorgen dafür, dass die Anschlüsse rechtzeitig an der richtigen Stelle sitzen.
Arbeitsplatzbeleuchtung ist normativ geregelt. Mindestbeleuchtungsstärke, Gleichmäßigkeit, Blendungsbegrenzung, Farbwiedergabe — für jeden Arbeitsplatztyp gibt es definierte Anforderungen. Am Büroschreibtisch gelten andere Werte als an der Werkbank, an der Küchenarbeitsplatte andere als im Labor. Die Mindestwerte sind kein Luxus — sie sind die Grundlage für ermüdungsfreies Arbeiten.
Zu wenig Licht: Augen ermüden schneller, Konzentration sinkt, Fehlerquote steigt. Blendung: Kopfschmerzen, Unbehagen, Mitarbeiter die sich falsch zum Bildschirm setzen um der Blendung auszuweichen. Schlechtes Licht am Arbeitsplatz ist kein Komfortproblem — es beeinflusst Produktivität und Gesundheit direkt.
Tageslicht ist die beste Arbeitsplatzbeleuchtung — aber nicht immer ausreichend und nicht zu jeder Tageszeit verfügbar. Die Kunstlichtplanung muss das Tageslicht ergänzen, nicht ersetzen. Ein Tageslichtsensor misst wie viel natürliches Licht in den Raum kommt und regelt das Kunstlicht automatisch nach — hell genug zum Arbeiten, aber nicht heller als nötig. Das spart Energie und sorgt für gleichbleibende Lichtverhältnisse über den ganzen Tag.
Die Norm regelt die Beleuchtung an Arbeitsstätten — und dazu gehört grundsätzlich auch das Homeoffice, wenn dort regelmäßig gearbeitet wird. In der Praxis wird das selten überprüft, aber die Anforderungen bestehen. Wer sein Homeoffice sauber einrichten will, achtet auf ausreichende Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche, blendfreie Leuchtenposition relativ zum Bildschirm und eine Farbtemperatur die zum Arbeiten passt — neutralweiß um 4000K.

Wir berechnen die Beleuchtung für jeden Arbeitsplatz — Lux, UGR, Gleichmäßigkeit, Farbwiedergabe.
Das Badezimmer ist in Schutzbereiche eingeteilt. Direkt über der Wanne oder Dusche gelten strengere Anforderungen als am Waschbecken oder an der gegenüberliegenden Wand. In jedem Bereich ist eine bestimmte IP-Schutzart vorgeschrieben — und nicht jede Leuchte darf überall montiert werden. Wer das bei der Planung ignoriert, hat im besten Fall eine Leuchte die schnell kaputt geht, im schlimmsten Fall ein Sicherheitsrisiko.
Die IP-Schutzart besteht aus zwei Ziffern. Die erste beschreibt den Schutz gegen Berührung und Staub, die zweite den Schutz gegen Wasser. IP44 heißt: geschützt gegen Spritzwasser aus jeder Richtung. IP65 heißt: geschützt gegen Strahlwasser. IP67 heißt: geschützt gegen zeitweiliges Untertauchen. Welche Schutzart wo nötig ist, hängt vom Schutzbereich ab.
Wellness, Sauna, Dampfbad — hier reicht eine normale Feuchtraumleuchte nicht mehr. Hohe Temperaturen, dauerhaft hohe Luftfeuchtigkeit, direkter Wasserkontakt. Leuchten für Saunen müssen hitzebeständig sein und dürfen in der Regel nur in bestimmten Bereichen und Höhen montiert werden. Im Dampfbad kommt permanenter Kontakt mit Wasserdampf dazu. Standardleuchten gehen unter diesen Bedingungen innerhalb kurzer Zeit kaputt. Wir wählen Leuchten die für den jeweiligen Einsatzbereich zugelassen sind.
Die Schutzbereiche im Badezimmer sind klar definiert. Bereich 0 ist innerhalb der Wanne oder Dusche — hier ist mindestens IP67 gefordert. Bereich 1 ist direkt über Wanne oder Dusche — mindestens IP44 oder IP65 je nach Ausführung. Bereich 2 ist der Bereich um Wanne und Waschbecken herum — mindestens IP44. Außerhalb der Schutzbereiche gelten keine besonderen Anforderungen an die IP-Schutzart. Wir definieren die Schutzbereiche bei der Planung und wählen die Leuchten entsprechend.

Wir planen die Leuchten passend zu den Schutzbereichen — sicher, normgerecht und gestalterisch.
Flure und Treppenhäuser sind Durchgangszonen — niemand will beim Betreten einen Schalter suchen. Präsenzmelder schalten das Licht ein wenn jemand kommt und nach einer definierten Zeit wieder aus. Im Treppenhaus über mehrere Stockwerke gestaffelt, im Flur zonenweise. Automatik ist hier kein Komfort, sondern der Standard der Sinn macht.
Gleichzeitig geht es um Sicherheit. Stufen müssen erkennbar sein, Richtungsänderungen sichtbar, Hindernisse beleuchtet. In einem Treppenhaus geht es nicht um Stimmung — es geht darum, dass niemand stürzt. Gleichmäßige Ausleuchtung ohne Blendung ist die Grundanforderung.
Nachtabsenkung ist besonders in Hotels und Mehrparteienhäusern relevant. Nachts um drei braucht der Flur nicht dieselbe Helligkeit wie tagsüber. Das Licht wird auf ein Minimum gedimmt — gerade genug für Orientierung, wenig genug um nicht zu blenden wenn jemand aus dem dunklen Zimmer kommt. Sobald der Präsenzmelder Bewegung erkennt, fährt die Helligkeit kurz hoch und geht danach wieder in die Absenkung. So ist immer ein Grundlicht da, aber nie mehr als nötig.
In der Regel ja. Wenn der Melder nur im Erdgeschoss sitzt und jemand im dritten Stock das Treppenhaus betritt, bleibt es dunkel. Die Melder werden pro Stockwerk oder pro Zone installiert und so miteinander verschaltet, dass das Licht dort angeht wo die Person ist — und im Stockwerk darunter und darüber gleich mit, damit der Weg sichtbar ist. Wie die Zonen aufgeteilt werden, hängt von der Gebäudegröße und der Nutzung ab.

Wir planen Präsenzsteuerung, Nachtabsenkung und gleichmäßige Ausleuchtung — energieeffizient und sicher.
Licht im Außenbereich erfüllt mehrere Aufgaben gleichzeitig. Es macht Eingänge und Wege sicher, schafft Orientierung auf dem Grundstück und setzt das Gebäude in Szene. Wir planen Außenbeleuchtung die funktioniert und gestaltet — mit der richtigen IP-Schutzart, Blendungsbegrenzung und Steuerung.
Außenleuchten müssen Regen, Schnee, Hitze und UV-Strahlung standhalten — die IP-Schutzart muss zum Montageort passen. Blendung Richtung Nachbargrundstück und Straße muss vermieden werden. Und die Steuerung sorgt dafür, dass das Licht nur dann brennt wenn es gebraucht wird — Dämmerungsschalter, Bewegungsmelder, Zeitprogramme.

Der Eingang ist das Erste was ein Besucher sieht. Beleuchteter Eingangsbereich, sichtbare Hausnummer, erkennbare Klingel — das ist die funktionale Seite. Die gestalterische Seite: eine Fassade die auch nach Sonnenuntergang zeigt was für ein Gebäude dahintersteht. Eingangs- und Fassadenbeleuchtung gehören zusammen, weil sie zusammen wahrgenommen werden.
Wandfluter die eine Fassade gleichmäßig beleuchten, Spots die architektonische Details hervorheben, Bodeneinbaustrahler die das Gebäude von unten anstrahlen — die Technik bestimmt die Wirkung. Abstrahlwinkel, Lichtfarbe, Montageposition und Abstand zum Gebäude entscheiden darüber ob die Fassade gleichmäßig leuchtet oder fleckig aussieht.
Ein beleuchtetes Firmenschild ist oft das Erste was Kunden von einem Betrieb sehen. Hinterleuchtete Buchstaben, angestrahlte Schilder, LED-Profile — die Beleuchtung muss zum Gebäude und zur Marke passen. Was dabei oft vergessen wird: der Stromanschluss hinter dem Schild muss rechtzeitig vorbereitet werden, die Steuerung muss geplant sein und die Montageposition muss stimmen bevor die Fassade fertig ist. Nachträglich ein Kabel zur Schildposition zu legen ist Aufputz oder Schlitz — beides sieht man.
Vor dem Verputzen. Kabelauslässe für Wandleuchten, Einbaukästen für Bodeneinbaustrahler, Leerrohre für Schildbeleuchtung — all das muss in der Rohbauphase vorbereitet werden. Wenn die Fassade fertig ist und kein Anschluss da ist, wird nachträglich aufgestemmt oder Aufputz gearbeitet. Wir stimmen die Positionen mit dem Architekten ab und sorgen dafür, dass die Anschlüsse rechtzeitig sitzen.

Wir planen die Beleuchtung passend zur Architektur und sorgen dafür, dass die Anschlüsse rechtzeitig vorbereitet sind.
Der Weg vom Auto zur Haustür muss sichtbar sein — Stufen, Kanten, Unebenheiten, Richtungsänderungen. Wegebeleuchtung schafft Orientierung und verhindert Unfälle. Die Leuchten werden so positioniert, dass der gesamte Weg gleichmäßig ausgeleuchtet ist ohne dunkle Stellen dazwischen, in denen man eine Stufe übersieht.
Auf dem Parkplatz gelten ähnliche Anforderungen — aber in einer anderen Dimension. Ein- und Ausfahrt, Parkbuchten, Fußgängerwege zwischen den Autos. Masthöhe, Leuchtenanzahl und Abstrahlcharakteristik bestimmen ob die Fläche gleichmäßig ausgeleuchtet ist oder ob es helle Flecken unter den Masten und dunkle Bereiche dazwischen gibt.
Außenleuchten brauchen Strom — und der kommt durch ein Erdkabel. Verlegungstiefe, Kabeltyp, Schutzrohr, Fundamente für Mastleuchten — das sind Arbeiten die in der Bauphase passieren müssen, solange der Boden noch offen ist. Nachträglich den Parkplatz aufreißen um ein Kabel zu verlegen kostet ein Vielfaches von dem was die Mitverlegung beim Bau kosten würde. Wir planen die Kabelwege im Außenbereich zusammen mit dem Tiefbau und sorgen dafür, dass jede Leuchtenposition einen Anschluss hat.
Das hängt von der Weglänge, der Breite, der geforderten Beleuchtungsstärke und dem Leuchtentyp ab. Eine Pollerleuchte mit 80 cm Höhe hat eine andere Reichweite als eine Mastleuchte mit 4 Metern. Wir berechnen die Leuchtenanzahl und die Abstände so, dass die geforderte Gleichmäßigkeit erreicht wird — nicht zu viele Leuchten die unnötig Geld kosten, nicht zu wenige die dunkle Bereiche hinterlassen.

Wir berechnen die Ausleuchtung, wählen die Leuchten und planen die Kabelverlegung im Erdreich.
Draußen gelten andere Anforderungen als drinnen. Regen von oben, Spritzwasser von der Seite, Schnee der auf der Leuchte liegen bleibt, stehendes Wasser im Bodeneinbau. Die IP-Schutzart muss zum Montageort passen — eine überdachte Wandleuchte braucht weniger Schutz als ein Bodeneinbaustrahler im Pflaster.
Dazu kommen Temperatur und UV-Strahlung. Im Sommer heizt sich ein dunkles Gehäuse in der direkten Sonne auf, UV greift Kunststoffteile an. Im Winter arbeitet die Leuchte bei Minusgraden, Schnee und Eis. Der Betriebstemperaturbereich muss beides abdecken — und das steht im Datenblatt der Leuchte, nicht auf der Verpackung.
Nicht jedes Material hält im Außenbereich gleich lang. Aluminium korrodiert ohne Beschichtung, Edelstahl hält länger aber kostet mehr, Kunststoff wird durch UV-Strahlung spröde. Pulverbeschichtung schützt Aluminium — aber nur wenn sie unbeschädigt bleibt. Salzreste von der Winterstreuung beschleunigen die Korrosion an allen Metallteilen. Wir wählen die Leuchten nicht nur nach Lichtleistung und Design, sondern nach Materialqualität und Standort — weil die günstigste Leuchte selten die wirtschaftlichste ist wenn sie nach drei Wintern getauscht werden muss.
Drei Dinge: IP-Schutzart passend zum Montageort, Betriebstemperaturbereich passend zum Klima, Materialqualität passend zur Umgebung. Eine Leuchte an der Südseite braucht UV-beständige Materialien. Eine Leuchte am Boden braucht höheren Wasserschutz als eine an der Wand. Eine Leuchte an einer Straße mit Winterstreuung braucht korrosionsbeständiges Gehäuse. Wir prüfen die Bedingungen am Montageort und wählen die Leuchte entsprechend — nicht umgekehrt.

Wir wählen Leuchten die zum Montageort passen — Schutzart, Material, Temperaturbereich.
Die einfachste Steuerung: ein Dämmerungsschalter. Ein Sensor misst die Umgebungshelligkeit und schaltet das Licht ein wenn es dunkel wird, aus wenn es hell wird. Keine Zeitprogramme, keine manuelle Bedienung. Für Fassadenbeleuchtung oder Eingangsbeleuchtung die bei Dunkelheit immer an sein soll, reicht das oft vollkommen.
Wo es gezielter sein soll, kommen Bewegungsmelder und Zeitprogramme dazu. Licht am Eingang das angeht wenn jemand kommt. Parkplatzbeleuchtung die nach Mitternacht abschaltet. Wegebeleuchtung die nur bei Bewegung auf volle Helligkeit fährt und sonst auf ein Minimum gedimmt bleibt. Die Kombination macht die Steuerung erst intelligent.
Bewegungsmelder im Außenbereich müssen anders geplant werden als im Flur. Der Erfassungsbereich ist größer, die Reichweite weiter, und es gibt Fehlauslöser die drinnen nicht existieren — Wind der Äste bewegt, Tiere, vorbeifahrende Autos, Schneefall. Montagehöhe, Erfassungswinkel und Empfindlichkeit müssen so eingestellt werden, dass der Melder Personen erkennt aber nicht bei jeder Katze auslöst. Wir positionieren die Melder so, dass der Erfassungsbereich zum Nutzungsbereich passt.
Dämmerungsschalter als Grundbedingung — nichts schaltet ein solange es hell ist. Darauf aufbauend: Bewegungsmelder für Wege und Eingang, Zeitprogramm oder Astro-Uhr für Fassade und Parkplatz, Nachtabschaltung ab einer definierten Uhrzeit. Die Fassade brennt von Dämmerung bis Mitternacht, der Eingang reagiert auf Bewegung bis sechs Uhr morgens, die Wegebeleuchtung dimmt auf ein Minimum und fährt bei Bewegung hoch. All das wird einmal programmiert und läuft dann automatisch — jahrein, jahraus.

Wir planen die Kombination aus Dämmerung, Bewegung und Zeitprogramm passend zu deinem Gebäude.
Eine schlecht ausgerichtete Außenleuchte beleuchtet nicht nur das eigene Grundstück — sie strahlt ins Nachbarfenster, auf die Straße, in den Himmel. Blendung entsteht nicht weil die Leuchte zu hell ist, sondern weil das Licht in die falsche Richtung geht. Die Lösung ist nicht weniger Licht, sondern besser gelenktes Licht.
Licht das nach oben strahlt, beleuchtet nichts — es erhellt den Nachthimmel. In vielen Gemeinden gibt es Vorgaben die Lichtemissionen nach oben begrenzen. Leuchten mit Vollabschirmung nach oben strahlen nur dorthin wo das Licht gebraucht wird — auf den Weg, auf die Fassade, auf den Parkplatz. Nicht in den Himmel und nicht zum Nachbarn.
Das Problem ist selten zu wenig Leistung — es ist zu viel Licht in die falsche Richtung. Eine Leuchte mit weniger Lumen aber besserem Abstrahlwinkel kann denselben Bereich besser ausleuchten als eine starke Leuchte die in alle Richtungen strahlt. Gezielte Lichtlenkung durch Reflektoren, Abschirmungen und den richtigen Abstrahlwinkel bringt mehr als mehr Watt. Wir wählen Leuchten die das Licht dorthin bringen wo es gebraucht wird — und nirgendwo anders hin.
In vielen Gemeinden gibt es Regelungen die Lichtemissionen im Außenbereich begrenzen — insbesondere Abstrahlung nach oben und Blendung über die Grundstücksgrenze hinaus. Die konkreten Vorgaben unterscheiden sich je nach Region. Unabhängig von Vorschriften gilt: Licht das nach oben oder zum Nachbarn strahlt, ist verschwendete Energie und verschwendetes Geld. Wir planen die Außenbeleuchtung so, dass sie die Anforderungen erfüllt und gleichzeitig kein Licht dorthin schickt wo es nicht hingehört.

Wir wählen Leuchten mit der richtigen Abschirmung und Lichtlenkung — effizient, blendfrei und nachbarschaftsfreundlich.
Von der einfachen Präsenzsteuerung im Flur bis zur vollständigen DALI-Installation mit adressierbaren Leuchten und Szenen. Lichtsteuerung spart Energie weil nur dort Licht brennt wo es gebraucht wird, und erhöht den Komfort weil sich das Licht automatisch an die Nutzung anpasst.
Präsenzmelder, Tageslichtsensoren, Dimmer, Zeitprogramme, Szenensteuerung — alles Bausteine die je nach Anforderung kombiniert werden können. Die Komplexität reicht vom einfachen Bewegungsmelder bis zur Integration in die Gebäudeautomation. Wir beraten welches Level sinnvoll ist und installieren die Technik.

Klingt ähnlich, funktioniert anders. Ein Bewegungsmelder erkennt größere Bewegungen — jemand betritt den Raum, Licht geht an. Sobald die Person still am Schreibtisch sitzt, erkennt der Melder keine Bewegung mehr und schaltet nach Ablauf der Nachlaufzeit ab. Ein Präsenzmelder erkennt auch minimale Bewegungen — Tippen auf der Tastatur, Blättern in einem Dokument. Das Licht bleibt an solange jemand da ist.
Wo welcher Typ passt: Bewegungsmelder für Durchgangszonen — Flur, Treppenhaus, Eingang. Präsenzmelder für Räume in denen Personen sich länger aufhalten — Büro, Besprechungsraum, Klassenzimmer. Der falsche Melder am falschen Ort führt zu Frustration: Licht das ausgeht obwohl jemand am Schreibtisch sitzt.
Die Montageposition entscheidet über Funktion oder Frustration. Ein Präsenzmelder an der Decke erfasst den Raum von oben — wie groß der Erfassungsbereich ist, hängt von der Montagehöhe und dem Sensortyp ab. In einem kleinen Büro reicht ein Melder. In einem Großraumbüro braucht es mehrere, deren Erfassungsbereiche sich überlappen. Sitzt ein Melder an der falschen Stelle, gibt es tote Winkel — Bereiche in denen der Melder niemanden erkennt, obwohl jemand da ist.
In der Basisversion schaltet der Melder ein und aus — fertig. In Kombination mit einem Dimmer oder einer DALI-Steuerung kann er mehr: Licht sanft hochfahren statt schlagartig einschalten, bei Abwesenheit langsam runterdimmen statt abrupt auszuschalten. In Kombination mit einem Tageslichtsensor regelt der Melder die Helligkeit automatisch nach — Licht an wenn jemand kommt, Helligkeit angepasst an das vorhandene Tageslicht, Licht aus wenn niemand mehr da ist.

Wir wählen den richtigen Melder für jeden Raum, positionieren ihn sauber und stellen Nachlaufzeit und Empfindlichkeit ein.
Ein Tageslichtsensor an der Decke misst wie viel natürliches Licht im Raum ankommt. Viel Sonne durch die Fenster: Kunstlicht dimmt runter. Wolken ziehen auf: Kunstlicht fährt hoch. Das Ergebnis: konstante Helligkeit auf der Arbeitsfläche, egal wie das Wetter draußen wechselt — und das ohne dass jemand einen Schalter anfasst.
Im Außenbereich übernimmt der Dämmerungsschalter dieselbe Aufgabe in einfacher Form. Ein Sensor misst die Außenhelligkeit und schaltet bei Dämmerung ein, bei Tagesanbruch aus. Kein Zeitprogramm, keine App, kein Eingriff nötig. Die einfachste und zuverlässigste Steuerung für Außenbeleuchtung.
Die Sensorposition entscheidet ob die Regelung funktioniert oder frustriert. Ein Tageslichtsensor direkt am Fenster misst zu viel Tageslicht — das Kunstlicht bleibt zu dunkel. Weit weg vom Fenster misst er zu wenig — das Kunstlicht brennt unnötig hell. Die Position muss repräsentativ für den Arbeitsbereich sein. Dazu kommt die Kalibrierung bei der Inbetriebnahme — der Sensor muss wissen welcher Messwert welcher Beleuchtungsstärke am Arbeitsplatz entspricht. Ohne Kalibrierung regelt er ins Blaue.
Ja, und das ist die effizienteste Kombination. Der Präsenzmelder schaltet das Licht ein wenn jemand den Raum betritt. Der Tageslichtsensor regelt die Helligkeit auf das Niveau das tatsächlich gebraucht wird. Wenn genug Tageslicht vorhanden ist, dimmt das Kunstlicht auf null — obwohl der Melder noch Präsenz erkennt. Wenn niemand mehr da ist, schaltet der Präsenzmelder alles komplett ab. Zwei Sensoren, eine Logik, maximale Einsparung.

Wir positionieren die Sensoren, kalibrieren die Regelung und stellen sicher, dass Tageslicht und Kunstlicht zusammenspielen.
DALI steht für Digital Addressable Lighting Interface — ein Steuerungsprotokoll das ausschließlich für Beleuchtung entwickelt wurde. Jede Leuchte bekommt eine eigene Adresse und kann einzeln angesteuert werden: dimmen, ein, aus, Statusabfrage. Die Steuerung läuft über eine einfache zweiadrige Leitung neben der normalen Stromversorgung — kein spezielles Kabel, keine Abschirmung, keine Polarität.
Der entscheidende Vorteil gegenüber konventioneller Installation: Gruppen und Szenen werden per Software definiert, nicht per Verkabelung. Alle Deckenleuchten in eine Gruppe, die Fensterreihe in eine andere — das passiert am Computer, nicht an der Klemme. Wenn sich die Nutzung des Raums ändert, werden die Gruppen umprogrammiert statt umverdrahtet.
DALI steuert das Licht. KNX steuert das Gebäude. Über ein DALI-Gateway in der Verteilung sprechen beide Systeme miteinander. Die Lichtsteuerung wird Teil der Gebäudeautomation — das Licht reagiert auf Präsenz, Tageszeit, Zutritt, Wetter. Ein Präsenzmelder auf dem KNX-Bus meldet Anwesenheit, das Gateway übersetzt den Befehl an die DALI-Leuchten, die Szene wird abgerufen. Zwei Protokolle, eine Logik.
Sobald du mehr willst als ein- und ausschalten. Dimmen, Gruppen, Szenen, Tageslichtsensor, Statusrückmeldung — all das geht mit DALI und nicht mit konventioneller Verdrahtung. In einem kleinen Raum mit drei Leuchten und einem Schalter ist DALI überdimensioniert. In einem Büro mit zwanzig Leuchten, drei Zonen und einem Tageslichtsensor ist DALI die sauberere und flexiblere Lösung. Die Mehrkosten liegen im DALI-Treiber pro Leuchte und im Gateway — die Verkabelung ist nahezu identisch.

Wir planen die DALI-Installation, programmieren Gruppen und Szenen und binden alles in die Gebäudeautomation ein.
Ein Dimmer der für Halogenlampen gebaut wurde, funktioniert mit vielen LED-Leuchtmitteln nicht sauber. Flackern, Brummen, die Leuchte geht nicht unter 30% runter oder springt statt sanft zu dimmen. Das häufigste Problem ist nicht die LED — es ist der alte Dimmer der nicht zum neuen Leuchtmittel passt.
Es gibt zwei konventionelle Dimmprinzipien. Phasenanschnitt dimmt am Anfang der Sinuswelle — klassisch für konventionelle Trafos und Glühlampen. Phasenabschnitt dimmt am Ende der Sinuswelle — der gängige Standard für LED. Wenn Dimmprinzip und Leuchtmittel nicht zusammenpassen, dimmt es nicht sauber oder gar nicht.
Manche LEDs verändern ihre Farbtemperatur beim Dimmen — und zwar in die falsche Richtung. Statt wärmer zu werden wie eine Halogenlampe, werden sie kühler. Das fällt in einem Lager nicht auf, aber in einem Wohnzimmer oder Restaurant schon. Hochwertige LEDs mit Dim-to-Warm-Funktion simulieren das Verhalten einer Halogenlampe: je weiter gedimmt, desto wärmer das Licht. Wer in Wohnräumen oder Gastronomie dimmt, sollte auf dieses Merkmal achten.
Für einen einzelnen Raum mit einer Leuchtengruppe reicht ein konventioneller Phasenabschnittdimmer — vorausgesetzt Dimmer und Leuchtmittel sind kompatibel. Sobald mehrere Gruppen unabhängig voneinander gedimmt werden sollen, Szenen gespeichert werden oder die Lichtsteuerung mit Präsenzmeldern und Tageslichtsensoren zusammenspielen soll, ist DALI die sauberere Lösung. Der konventionelle Dimmer regelt die Spannung am Kabel. DALI regelt digital pro Leuchte — flexibler, präziser, fehlerfrei.

Wir wählen die Kombination aus Dimmer und Leuchtmittel die zusammenpasst — konventionell oder DALI.
Ein Tastendruck, alle Leuchten im Raum nehmen ihren definierten Zustand ein. Decke auf 50%, Akzent an, Arbeitsplatz aus — das ist eine Szene. Ein programmierbarer Taster kann mehrere Szenen auf verschiedenen Tastenflächen speichern: kurz drücken für Arbeitslicht, lang drücken für Präsentation, Doppelklick für alles aus.
Zeitprogramme ergänzen die Szenen um eine automatische Ebene. Morgens um sieben: Flurbeleuchtung an. Abends um zehn: Allgemeinbeleuchtung auf Nachtabsenkung. Sonntag: alles aus außer Sicherheitsbeleuchtung. Das Licht folgt dem Tagesablauf des Gebäudes — ohne dass jemand einen Schalter bedienen muss.
Die Grenze zwischen Lichtsteuerung und Gebäudeautomation ist fließend. Ein DALI-System mit Szenen und Tageslichtsensor ist Lichtsteuerung. Sobald das Licht auf Zutritt, Heizung, Jalousien oder Alarm reagieren soll, ist es Gebäudeautomation. Die Planung muss von Anfang an wissen wo sie hinwill — weil Verkabelung, Systemwahl und Programmierung davon abhängen. Nachträglich von reiner Lichtsteuerung auf Gebäudeautomation umsteigen ist möglich, aber aufwändiger als es von Anfang an mitzuplanen.
Nicht unbedingt. Szenen und einfache Zeitprogramme lassen sich bereits mit einem DALI-System umsetzen — ohne KNX, ohne Gebäudeautomation. Der DALI-Controller speichert Szenen und Zeitpläne lokal. Sobald das Licht aber mit anderen Gewerken zusammenspielen soll — Jalousien, Heizung, Zutritt, Alarm — braucht es ein übergeordnetes System wie KNX das alle Gewerke verbindet. Wir beraten welches Level für dein Gebäude passt und sorgen dafür, dass der Weg zur Automation offen bleibt, auch wenn du heute nur mit Lichtsteuerung startest.

Wir definieren Szenen, programmieren Zeitprogramme und binden das Licht bei Bedarf ins Gesamtsystem ein.
Ein Hotelzimmer braucht warmes, dimmbares Licht für Atmosphäre. Eine Produktionshalle braucht gleichmäßiges, helles Licht auf der gesamten Fläche. Ein Büro braucht normgerechtes Arbeitsplatzlicht mit guter Farbwiedergabe. Wir planen die Beleuchtung vom Gebäudetyp und der Nutzung her — weil das Licht zum Raum passen muss, nicht umgekehrt.
Die Anforderungen an Beleuchtungsstärke, Farbtemperatur, Blendungsbegrenzung und Steuerung unterscheiden sich je nach Gebäudetyp fundamental. Was in einem Restaurant die perfekte Stimmung erzeugt, ist in einer Werkstatt unbrauchbar. Was in einer Halle für gleichmäßige Ausleuchtung sorgt, wirkt in einem Wohnzimmer steril. Wir kennen die Anforderungen für jeden Gebäudetyp und planen entsprechend.

Ein Hotel braucht nicht ein Lichtkonzept, sondern fünf oder sechs. Lobby: hell und einladend am Morgen, warm und gedämpft am Abend. Restaurant: Mittagslicht für den Lunch, dimmbares Warmweiß für das Dinner. Zimmer: flexible Szenen vom Arbeitslicht am Schreibtisch bis zum Schlafmodus. Wellness: warmes indirektes Licht ohne sichtbare Leuchten. Jeder Bereich hat eigene Anforderungen — an Helligkeit, Farbtemperatur, Steuerung und Stimmung.
Der Gast merkt nicht bewusst ob das Licht gut ist — aber er merkt sofort wenn es schlecht ist. Kaltes Licht im Restaurant, blendende Spots im Zimmer, dunkle Ecken im Flur. Licht beeinflusst wie sich der Gast fühlt, wie lange er im Restaurant sitzen bleibt und ob er wiederkommt. Beleuchtung in der Hotellerie ist kein Nebenthema.
Die Steuerung muss zum Betriebsablauf passen. Szenen die das Personal per Taster abruft — Frühstücksmodus, Mittagsmodus, Abendmodus. Zeitprogramme die den Tagesablauf automatisch abbilden — Flurbeleuchtung morgens an, Nachtabsenkung ab 22 Uhr. Präsenzmelder in den Stockwerkfluren, damit das Licht nur brennt wenn ein Gast durchgeht. Ohne durchdachte Steuerung brennt in einem Hotel rund um die Uhr Licht in Bereichen wo niemand ist.
Der Gast will es einfach. Ein Taster neben dem Bett für alles aus. Ein Taster am Eingang der das Licht einschaltet. Szenen die intuitiv funktionieren — Arbeitslicht, Leselicht, Entspannung. Dazu kommt die Technik im Hintergrund: wenn die Keycard aus dem Halter gezogen wird, schaltet das Zimmer automatisch ab — Licht, Klimaanlage, alles. Wenn die Karte reingesteckt wird, fährt das Zimmer in den Willkommensmodus. So spart das Hotel Energie ohne dass der Gast etwas davon mitbekommt.

Wir planen die Beleuchtung für jeden Bereich — von der Lobby bis zum Zimmer, von der Küche bis zum Wellness.
Eine Produktionshalle mit 500 oder 1000 Quadratmetern gleichmäßig auszuleuchten ist eine andere Aufgabe als ein Büro. Die Leuchten hängen in sechs, acht oder zehn Metern Höhe — das Licht muss trotzdem gleichmäßig am Boden ankommen. Montagehöhe, Abstrahlcharakteristik, Reihenabstand — alles wird berechnet damit auf der gesamten Fläche die geforderte Beleuchtungsstärke erreicht wird.
In hohen Hallen kommen Hallenstrahler oder durchgängige Lichtbänder zum Einsatz. Hallenstrahler beleuchten von oben punktuell mit hoher Lichtleistung. Lichtbänder erzeugen gleichmäßige Lichtlinien über die gesamte Hallenlänge. Welcher Typ wo passt, hängt von der Hallenhöhe, der Nutzung und der geforderten Gleichmäßigkeit ab.
Hallenbeleuchtung läuft oft den ganzen Tag — der Energieverbrauch ist bei großen Flächen erheblich. Genau deshalb liegt hier das größte Einsparpotential. Tageslichtnutzung über Lichtbänder oder Lichtkuppeln im Dach reduziert den Kunstlichtbedarf tagsüber. Präsenzsteuerung in Zonen die nicht durchgehend genutzt werden, schaltet das Licht ab wenn niemand arbeitet. Und wer noch alte Halogen- oder Leuchtstoffröhren-Hallenstrahler im Einsatz hat, spart mit einer LED-Umrüstung oft 50% und mehr an Energiekosten.
Ja, und das ist bei großen Hallen sinnvoll. Nicht jede Zone wird gleichzeitig genutzt — Lager, Produktion, Versand, Kommissionierung haben unterschiedliche Betriebszeiten. Zonenweise Steuerung schaltet nur dort ein wo gearbeitet wird. In Kombination mit Präsenzmeldern oder Zeitprogrammen reduziert das den Verbrauch erheblich, ohne dass jemand manuell schalten muss. Wir teilen die Halle in logische Zonen auf und planen die Steuerung passend zum Betriebsablauf.

Wir berechnen die Ausleuchtung, wählen den richtigen Leuchtentyp und planen die Steuerung zonenweise.
Jeder Raum im Haus braucht anderes Licht. Wohnzimmer: dimmbares Warmweiß, Szenen für Alltag und Abend. Küche: helles Licht über der Arbeitsfläche, stimmungsvolles Licht über dem Esstisch. Schlafzimmer: Leselicht am Bett, sanftes Orientierungslicht für nachts. Kinderzimmer: helles Arbeitslicht am Schreibtisch, gedimmtes Spiellicht am Abend. Was auf den ersten Blick wie ein Detail wirkt, macht im Alltag den Unterschied.
Dazu kommt die Architektur. Dachschrägen, Sichtbeton, offene Galerie, Treppe als Raumskulptur — die Bauform beeinflusst welche Leuchten möglich sind und welche Wirkung sie entfalten. Eine Pendelleuchte in der Galerie wirkt anders als unter einer flachen Decke. Lichtplanung und Architektur müssen zusammenspielen.
Im Einfamilienhaus ist die Frage nicht ob Steuerung ja oder nein — sondern wie viel Steuerung sinnvoll ist. Ein dimmbarer Taster im Wohnzimmer reicht manchem vollkommen. Anderen ist die volle Szenensteuerung per App wichtig — Abendmodus, Filmmodus, Gästemodus per Tastendruck. Jede Stufe braucht eine andere Vorbereitung in der Verkabelung: konventioneller Dimmer, DALI-Leitung, KNX-Busleitung. Die Entscheidung fällt in der Planungsphase, weil die Leitungen in der Wand liegen bevor die Leuchte ausgesucht wird.
Vor der Elektroplanung. Die Leuchtenauslässe, Schaltgruppen, Dimmkanäle und Kabeltypen ergeben sich aus dem Lichtkonzept — nicht umgekehrt. Wenn der Elektriker schon die Leitungen gezogen hat und danach erst über Licht nachgedacht wird, sind die Auslässe dort wo der Plan sie vorgesehen hat — nicht dort wo sie gebraucht werden. Wir steigen idealerweise ein wenn der Grundriss steht und die Einrichtung zumindest grob geplant ist.

Wir planen das Licht Raum für Raum — abgestimmt auf die Architektur, die Einrichtung und die Art wie du wohnst.
Die Allgemeinflächen eines Mehrparteienhauses werden von allen genutzt und von keinem bedient. Stiegenhaus, Flur, Eingangsbereich, Kellergang — die Beleuchtung muss automatisch laufen, energieeffizient sein und trotzdem jederzeit genug Licht liefern wenn jemand durchgeht. Präsenzsteuerung, Nachtabsenkung und robuste Leuchten sind hier der Standard.
Dazu kommt die Außenbeleuchtung. Der Eingangsbereich ist die Visitenkarte des Gebäudes — beleuchtete Hausnummer, beleuchteter Zugang, Wegebeleuchtung zum Parkplatz. Alles muss geplant, gesteuert und auf den Allgemeinzähler aufgeteilt werden.
Für den Bauträger zählt Effizienz — in der Planung, in der Ausführung und im Betrieb. Serienmäßige Leuchtenauswahl über alle Wohneinheiten reduziert die Kosten pro Stück. Einheitliche Allgemeinbeleuchtung vereinfacht Wartung und Ersatzteilhaltung. LED mit langer Lebensdauer minimiert den Wartungsaufwand über die Gebäudelebensdauer. Wir planen Lichtkonzepte für Wohnbauprojekte die wirtschaftlich sind, normgerecht funktionieren und bei den Bewohnern keine Beschwerden auslösen.
Im Neubau der Bauträger — zusammen mit dem Planer. Die Leuchtenauswahl, die Steuerung und die Stromkreisaufteilung werden in der Planungsphase festgelegt. Im Bestand entscheidet die Hausverwaltung oder die Eigentümergemeinschaft. Bei einer Modernisierung der Allgemeinbeleuchtung — etwa Umrüstung auf LED mit Präsenzsteuerung — beraten wir die Hausverwaltung, rechnen die Einsparung durch und setzen die Umrüstung um.

Wir planen die Beleuchtung für alle Allgemeinflächen — energieeffizient, normgerecht und wartungsarm.
Am Büroarbeitsplatz gelten normative Anforderungen — Mindestbeleuchtungsstärke, UGR-Grenzwert, Gleichmäßigkeit, Farbwiedergabe. Die Norm erfüllen ist Pflicht. Ein Büro in dem man gerne arbeitet, konzentriert bleibt und nicht nach zwei Stunden Kopfschmerzen bekommt — das ergibt sich erst aus einer durchdachten Planung die über die Mindestwerte hinausgeht.
Dazu kommt: Büro ist nicht gleich Büro. Im Einzelbüro reicht oft eine Deckenleuchte und eine Schreibtischleuchte. Im Großraumbüro braucht es zonenweise Steuerung damit nicht alle Leuchten gleichzeitig brennen müssen. Im Besprechungsraum braucht es Szenen — Tageslicht für das Meeting, Präsentationslicht für die Leinwand, gedimmtes Licht für die Videokonferenz.
Nicht jeder Raum im Gewerbeobjekt ist ein Büro. Im Empfangsbereich zählt der erste Eindruck — einladend, hell, repräsentativ. Auf der Verkaufsfläche muss die Ware gut aussehen — hoher CRI damit Farben natürlich wirken, richtige Farbtemperatur passend zum Sortiment, Akzentlicht auf den Auslagen. Im Lager reicht eine gleichmäßige Grundbeleuchtung mit Präsenzsteuerung. Jeder Bereich hat eigene Anforderungen — und das Lichtkonzept muss alle abbilden.
Die normativen Anforderungen an Arbeitsplatzbeleuchtung gelten unabhängig von der Betriebsgröße. Ein Schreibtisch in einem Einzelbüro hat dieselben Anforderungen an Beleuchtungsstärke und Blendungsbegrenzung wie ein Arbeitsplatz im Großraumbüro. Der Unterschied liegt im Aufwand — im kleinen Büro reicht eine gut positionierte Leuchte, im Großraum braucht es eine flächendeckende Berechnung. Wir planen die Beleuchtung passend zur Raumgröße und Nutzung — normgerecht in jedem Fall.

Wir berechnen die Beleuchtung normgerecht, planen die Steuerung zonenweise und sorgen für blendfreies Licht am Arbeitsplatz.